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Artenschutzprojekt Schleiereule Ostösterreich
Erkundung von Mauerseglern in Wien 5
Usutu-Virus Überwachungsprogramm
Orchideen-Monitoring
Freiwillige Helfer gesucht!
 
 
 
 

 

Helfen Sie mit!

Das Zusammenwirken vieler engagierter Menschen macht es möglich, daß wir in Sachen Vogelschutz eine starke Lobby sind. Helfen Sie mit und erleben Sie den Einsatz für die heimische Vogelwelt hautnah!

Melden Sie uns Erstankünfte von Zugvögeln im Frühling
So interessieren uns besonders Störche, Rauch- und Mehlschwalben, Kuckuck und Mauersegler. Senden Sie uns doch einfach Ihre Beobachtung per E-Mail.

Wenn Sie in Wien wohnen oder arbeiten, senden Sie uns einfach die Beobachtungen jener Vögel, die Sie vor Ihrem Fenster, am Weg zur Arbeit etc. sehen! BirdLife Österreich erarbeitet gerade einen Wiener Brutvogelatlas, für den Ihre Beobachtungen sehr wertvoll sein können!

   
 
Kennen Sie besetzte Storchennester, die wir noch nicht kennen?
Um sich effizient für unsere Störche engagieren zu können, führt BirdLife Österreich jährlich eine Zählung der besetzten Storchennester in ganz Österreich durch. Diese Aufgabe ist nur durch die Mithilfe zahlreicher engagierter Beobachter möglich, die uns die genauen Standorte der besetzten Storchennester und die Anzahl der Jungstörche melden. Doch mehr Augen sehen mehr: Helfen Sie mit und melden Sie uns die besetzten Nester in Ihrer Umgebung. Besonders interessant sind für uns neuangelegte Storchennester.
Welche Daten brauchen wir: eine genaue Ortsangabe, falls vorhanden Straßenname und Hausnummer, eine kurze Beschreibung des Standortes (Hauskamin, stillgelegter Industrieschlot, .. ), Bundesland, falls schon beobachtbar: Anzahl der Jungen. E-Mail
   
 
Helfen Sie uns für die Anliegen der Vögel und für BirdLife Werbung zu machen
Sie haben eine Möglichkeit, um Werbematerial für BirdLife Österreich aufzulegen, z.B. eine Arztpraxis oder ein Geschäftslokal, u.a. Wir senden Ihnen kostenlos Prospekte, Broschüren und Zeitschriften von BirdLife Österreich zum Auflegen. Senden Sie uns doch einfach bei Interesse ein E-Mail.

Vogeldatenbank

Für eine erfolgreiche Vogelschutz-Arbeit ist genaues Wissen über unsere heimische Vogelwelt eine wichtige Voraussetzung und viele Augen sehen mehr ...

- Melden sie uns Ihre Vogel-Beobachtungen
Helfen Sie mit, wichtige Daten über die heimische Vogelwelt zu sammeln. Melden Sie uns regelmäßig Ihre Vogel-Beobachtungen mittels Meldeformular. Diese Daten werden in die größte heimische Vogel-Datenbank eingespeist und sind die Grundlage für ein schnelles und fundiertes Engagement in aktuellen Vogelschutzanliegen.

- Helfen Sie mit, die Vogel-Beobachtungen EDV-mäßig zu verarbeiten
Gesucht sind engagierte Personen, die über einen Computer verfügen, Erfahrung haben mit Excel und ca. 4 Stunden pro Woche für die Eingabe von Daten in eine Excel Datenbank aufbringen möchten. Bei Interesse senden Sie uns doch einfach ein E-Mail!

Vogel-Kartierungsprojekte
BirdLife Österreich bietet Vogel-Kartierungsprojekte zur ehrenamtlichen Mitarbeit an.
Dazu ist eine gewisse Vogelartenkenntnis notwendig. Nähere Infos finden Sie in unseren Zeitschriften oder Sie senden uns bei Interesse ein E-Mail.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende
Vogelschutz ist ein wichtiger Beitrag für die Erhaltung einer arten- und erlebnisreichen Umwelt. Helfen sie mit und unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende. BirdLife Österreich, Spendenkonto: PSK. 92038217, BLZ 60000

 
 
Schleiereule Tyto alba
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Adulte Schleiereulen
Foto: J. Stefan
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Beringtes Junges im Nistkasten
Foto: S. Stier
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Stadl in Guntersdorf
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Nistkastenstandort
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Brutplatz in Patzmannsdorf
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Schleiereule mit Beute Foto: O. Mikulica
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Artenschutzprojekt Schleiereule Ostösterreich

Ein Projekt von BirdLife Österreich im Auftrag der  Niederösterreichischen Landesregierung/Abt. Naturschutz

Die Schleiereule (Tyto alba)
Ihren Namen trägt die Schleiereule wegen ihres herzförmig ausgeprägten Gesichtsschleiers. Sie ist die hellste der bei uns vorkommenden Eulen und als ausgesprochener Kulturfolger auch diejenige, die am häufigsten in unserer Nähe brütet. Scheunen, Dachböden und Kirchtürme, aber auch Schlösser und Ruinen bieten ihr die Möglichkeit, ein Nest, das lediglich aus zerbissenen Gewöllresten besteht, anzulegen. Dort können in nahrungsreichen Jahren mehr als 10 Eier ausgebrütet werden. Ungestörte, größere und halbdunkle Nischen als Neststandort sind ein wichtiger Bestandteil ihres Lebensraums ebenso wie geeignete Ruheplätze untertags. Zur Jagd nutzt sie nahegelegene Felder, Brachen und Wiesen. Ihre bevorzugten Nahrungstiere, vor allem Feldmäuse und Spitzmäuse, erbeutet sie dort entweder im Suchflug oder von einem Ansitz (Zaunpfähle, etc.) aus. Die Schleiereule besitzt ein phänomenales Gehör und kann so ihre Beutetiere zielgenau im Dunklen orten. Spezielle Anpassungen im Federbau ermöglichen der Schleiereule einen geräuschlosen Flug. Bei erfolgreicher Brut können bis zu 40 Mäuse pro Nacht nötig sein, um die Jungvögel zu versorgen.

Im Winter ist sie auf offene Scheunen, Speicher oder Ställe angewiesen, um ausreichend Nahrung zu finden. Mäusearme Jahre sowie schneereiche Winter verursachen immer wieder Bestandseinbrüche. Zum großen Problem ist für sie das Verschließen geeigneter Brut- und Ruheplätze (zum Beispiel Kirchtürme, Dachböden oder Scheunen) geworden, ebenso wie der Verlust geeigneter Nahrungsflächen und ein immer stärkeres Verkehrsaufkommen. Fast die Hälfte aller bekannten Todesfälle gehen auf Kollisionen mit Autos zurück.

Oft verrät die Schleiereule ihre Anwesenheit nur durch die sehr charakteristischen Gewölle, ausgewürgte Nahrungsreste (vor allem Skelettreste und Haare) in Form von großen, bauchigen Klumpen mit einem mattschwarzen Überzug. Akustisch macht sie sich durch fauchende Laute zur Revierverteidigung, oder das langgezogene Kreischen eines balzenden Männchens bemerkbar. Weibchen und Junge geben weithin hörbare Laute von sich, die an menschliches Schnarchen erinnern...So hat sie auch den Namen „Schnarcheule“ bekommen, aber auch „Nonne“ oder „Kircheule“, was auf ihre Vorliebe für Kirchtürme als Brutplatz hinweist.

Bestand und Vorkommen in Österreich
Es ist nur relativ wenig über Verbreitung und Bestandsentwicklung der Schleiereule in Österreich bekannt. Die vorliegenden Daten lassen jedoch sehr wohl eine gravierende Bestandsabnahme in den letzten Jahrzehnten erkennen. Gab es früher noch in vielen Dörfern Schleiereulen, so ist das heute wohl nur noch die Ausnahme. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in den Tief- und Hügellagen Ostösterreichs vor allem in Becken und Flusstälern. In den letzten Jahren konnten nur noch wenige Vorkommen vor allem im nordöstlichen Niederösterreich nachgewiesen werden, so im Pulkautal und den südlich anschließenden Gebieten, im Laaer Becken, entlang von March und Thaya, im Marchfeld und bei Krems. Im Burgenland sind Vorkommen vor allem aus dem Seewinkel, der Parndorfer Platte und dem Mattersburger Hügelland bekannt.

Ihre heimliche Lebensweise erschwert die Erfassung der Schleiereule, und alle Hinweise auf Sichtungen oder den Fund von Gewöllen oder Federn sind sehr wertvoll.

Fast 90 % der bekannten Bruthinweise befinden sich zurzeit innerhalb von Ortschaften, nur wenige in Einzelgehöften oder sonstigen Standorten. Der für ganz Österreich geschätzte Bestand von insgesamt ca. 50 Brutpaaren liegt ungleich niedriger als in allen benachbarten Ländern. Eine möglichst systematische Erfassung des heimischen Bestandes ist daher Vorraussetzung für weitere Schutzbemühungen.

Hilfe für die Schleiereule
In 3 Projektgebieten in Niederösterreich (Pulkautal und Laaer Becken, March-Thaya-Vorland, Marchfeld und Prellenkirchner Flur) werden nun in diesem Jahr neben einer möglichst genauen Erfassung erste Hilfsmaßnahmen gesetzt. Das Aufhängen von mardersicheren Nistkästen schafft geeignete und sichere Brutplätze für die Schleiereule. Um auch im Winter geeignete Ruhe- und vor allem Jagdmöglichkeiten zu schaffen versuchen wir in Zusammenarbeit mit den Besitzern  Scheunen und Ställe für die Schleiereule wieder zugänglich zu machen.

Wichtig ist ebenfalls eine langfristige Bestandsüberwachung, für die Mitarbeiter aus den jeweiligen Gemeinden gewonnen werden. Durch die gut funktionierende Zusammenarbeit mit Gemeinden, Schulen und örtlichen Naturschutzvereinen soll langfristig ein öffentlichkeitswirksames Netzwerk zum Schutz der Schleiereule aufgebaut werden. Leider werden immer noch bestehende Brutplätze zerstört, was die Notwendigkeit dieses Projektes noch mehr unterstreicht.

Was können Sie tun, um dieser bedrohten Eulenart zu helfen?

• Bitte melden Sie uns Schleiereulenvorkommen oder Gewöllfunde!

• Werden Sie freiwillige(r) Mitarbeiter(in)
(Beobachtung bereits bekannter Vorkommen während der nächsten Jahre)

• Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, schaffen Sie Einflugmöglichkeiten für die Eulen in Scheunen oder Ställen.

Da wir in den Projektgebieten (Pulkautal und Laaer Becken, March-Thaya-Vorland, Marchfeld und Prellenkirchner Flur) Nistkästen aufhängen wollen, benötigen wir dazu geeignete Standorte für die Kästen vor allem in Scheunen und Ställen. Falls Sie die Möglichkeit haben, einen Nistkasten aufzuhängen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

Kontakt:
Mag. Karin Donnerbaum   
E-Mail: info@schleiereule.at, Tel. +43 650 430 63 96

 

Erkundung von Mauerseglern und deren Nistplätzen

Naturverbundene Städter und VogelliebhaberInnen für die Erkundung von Mauerseglern und deren Nistplätzen im 5. Wiener Gemeindebezirk gesucht! Michael Stocker und die Agenda 21 suchen naturverbundenen Menschen aus dem 5. Bezirk, die sich dem Thema „Mauersegler im 5. Bezirk“ annehmen.

Kontakt:
Michael Stocker
E-mail: michael.stocker@chello.at, Tel: 01 966 766,

Weitere Informationen (pdf, 72 KB)

 

Usutu-Virus Überwachungsprogramm

In den Sommermonaten des Jahres 2001 wurde in einigen Gegenden von Wien und Umgebung ein massives Amselsterben beobachtet. Auch in den darauf folgenden Jahren trat das Vogelsterben wieder auf, wobei sich das Verbreitungsgebiet ausweitete. Bereits 2001 wurde als Verursacher ein erstmals in Mitteleuropa vorkommendes Virus festgestellt: das Usutu Virus. Von den Jahren 2001 bis 2003 war eine kontinuierliche Zunahme der durch die Infektion umgekommenen Vögel zu verzeichnen. Im Jahr 2004 ging die Zahl der betroffenen Vögel zurück, das Verbreitungsgebiet des Virus dehnte sich allerdings weiter aus.

Unter Mitwirkung der Bevölkerung wird am Institut für Pathologie und Gerichtliche Veterinärmedizin der Veterinärmedizinischen Universität Wien das Auftreten bzw. die Ausbreitung von Usutu-Virus bedingten Todesfällen dokumentiert, um weitere Prognosen über die Weiterverbreitung erstellen zu können. Durch die Untersuchung toter Vögel auf Usutu-Virus können Rückschlüsse auf die geographische Verbreitung des Virus gezogen werden. Deshalb wird ersucht, tote Vögel an speziell eingerichteten Sammelstellen (Information auf der Website des Instituts für Pathologie bzw. unter der Usutu - Hotline Tel.: 01-25077-6226) abzugeben oder das Untersuchungsmaterial selbst einzusenden. Die toten Vögel sollten in einem Plastiksackerl verpackt werden und so schnell wie möglich abgegeben bzw. in der Zwischenzeit gekühlt werden. Es wäre sehr hilfreich, wenn Datum und Ort des Auffindens bzw. der Name des Finders beigelegt wird. Aus der Untersuchung auf Usutu-Virus erwachsen Ihnen selbstverständlich keine Kosten. Wir danken Ihnen im Voraus für ihre Mithilfe!

Kontakt:
Mag. Tanja Meister
Institut für Pathologie und Gerichtliche Veterinärmedizin, Veterinärmedizinische Universität Wien, Veterinärplatz 1, 1210 Wien
Tel.: 01/250 77 6226
Fax: 01/250 77 2490
E-Mail: tanja.meister@vu-wien.ac.at


Usutu-Hotline: 01-25077-6226
Inst. für Pathologie und gerichtliche Veterinärmedizin

 
   
 

 

Die Orchideen Österreichs im 3. Millennium

Öffentliches Monitoring durch freiwillig MitarbeiterInnen im Österreichischen Orchideenschutz-Netzwerk (ÖON): Machen Sie Mit!

Orchideen repräsentieren die größte Familie innerhalb der einkeimblättrigen Pflanzen und sind, was die Anzahl der Arten anbetrifft, auch die größte  Blütenpflanzenfamilie (mehr als 20.000 Arten). Sie faszinieren die Wissenschaftler aufgrund der Tatsache, daß es kaum fossile Funde gibt und die Forschung - bis vielleicht vor kurzem - unzureichend war. Die globale Verbreitung, speziell auch das Vorkommen an unzugänglichen, tropischen Standorten hat die intensivere Erforschung der Arten bislang behindert. Die Wissenschaft hat sich basierend auf ausschließlich morphologischen Kriterien bisher auf eher beschreibende Einordnung und Klassifikation beschränkt. Der Artenschwund weltweit wird das Aufdecken vieler Geheimnisse der Orchideen begrenzen oder verhindern.

Orchideen bezaubern mehr als andere Pflanzenarten auch Laien und Nicht-Fachbotaniker, wobei im Wesentlichen ästhetische Gründe für das Interesse ausschlaggebend sind. Die Faszination wird nicht nur bei den mehr auffälligen Arten in unseren Breiten verständlich, sondern bei näherer Betrachtung auch bei eher unscheinbaren Spezies. Die zum großen Teil von Menschen bedingte Seltenheit vieler Orchideenarten erhöht den Reiz der Orchideen. Die vielfältige Begeisterung zeigt sich in einer umfangreichen Literatur. Es gibt eine ganze Reihe von hervorragend illustrierten Bestimmungsbüchern und Bildbänden über die Orchideen Mitteleuropas.

Leider haben es nur der Frauenschuh (Calceolus cypripedium) und das Torfglanzkraut (Liparis loeselii) auf die EU (Natura 2000)-Liste der Arten geschafft, die vorrangig zu schützen sind und deren Bestandesentwicklung zu beobachten ist. Besonders die Österreichische Regierung hat es bislang versäumt, einen größeren Input zu leisten, was Pflanzenarten der Roten Liste anbetrifft. Man könnte mithin das Projekt, um das es hier geht, als letzte große Chance betrachten, das Artensterben auch in Österreich zu begrenzen. Von besonderem Interesse sind hier die Arten der Wiesen und Weiden der Kulturlandschaft. Sie haben vorrangige Bedeutung. Diese Standorte sind besonders artenreich, was Orchideen und andere vom Aussterben bedrohte Arten anbetrifft. Als Sekundärbiotope unterliegen sie einer Vielzahl von Gefährdungen, die auf der einen Seite durch Änderungen oder Aufgabe landwirtschaftlicher Nutzung oder auf der anderen Seite durch deren gänzliche Zweckentfremdung bedingt sind.

Für die Zukunft der ca. 70 Orchideen-Arten in Österreich erhebt sich die grundliegende Frage wie der Trend der Entwicklung der Populationen verläuft. Es gab zwar wichtige und anerkennungswerte Kartierungen von Orchideen-Arten in einigen Ländern Österreichs, so wie in der Steiermark, in Kärnten und anderswo, nur repräsentieren die ein statisches Bild eines Ist-Zustandes in der Vergangenheit. Das reicht nicht aus, um den Bestand und das Überleben für die Zukunft zu sichern. Das Monitoring von Orchideen Österreichweit über die nächsten Jahre hinweg sollte Bestandesänderungen aufdecken und möglicherweise auch die Ursachen für einen Artenschwund, um dann die Grundlage für effektive Naturschutzmaßnahmen zu liefern.

Das Österreichische Orchideenschutz-Netzwerk (ÖON)  unter Dr. Dieter Armerding baut eine Zentrale auf, wohin Orchideenfreunde jährlich ihre Beobachtungen und Daten melden können, und stellt diese Daten der ÖBM-Zentrale (Österreichisches Biodiversitätsmonitoring) für die Eingabe in eine zentrale Datenbank und Auswertungen zur Verfügung. Es betreut aber auch eine eigene Datenbank mit eigenen Auswertungen. Für dieses Projekt benötigt das ÖON so viele freiwillige MitarbeiterInnen in ganz Österreich wie möglich. Es geht darum, über die nächsten fünf Jahre den Trend von Orchideen-Populationen Österreichweit zu erfassen. Ausgangspunkt ist  ein Habitat (es können auch mehrere sein) mit einer bestimmten Anzahl von Individuen von einer oder mehr Arten. Sie zählen diese dann einmal pro Jahr und schicken die Daten an das ÖON, welches sie auswertet und in der Datenbank aufnimmt. Das ganze Unternehmen ist erst einmal für fünf Jahre geplant.

Beim Orchideen-Monitoring kann jeder mitmachen, der in der Lage ist, Orchideen von anderen Pflanzenarten zu unterscheiden.

Für die vier grundsätzlichen Habitate

  • Trocken-, Habtrocken- und Magerrasen,
  • Feucht-, Naßwiesen und Quellmoore,
  • Wald,
  • Alpine Wiesen,

benötigen wir Freiwillige, die insgesamt je 100 solcher Flächen betreuen. Es kann sich jeder den Standort aussuchen, der ihm am besten passt, den er kennt und der möglichst nahe bei seinem Wohnort liegt. Wir können dabei aber Hilfestellung leisten. Die Anzahl der zu betreuenden Habitate (eines oder mehr) ist jedem selber überlassen. Wer mehr Angaben liefern möchte, kann das tun.

Dies ist zu tun:

  • Orchideen-Standort(e) einmal pro Jahr aufsuchen, wenn möglich zur Blütezeit.
  • Orchideen zählen - einmal pro Jahr, für erst einmal 5 Jahre.
  • Daten auf Erfassungsbogen eintragen, den Sie von uns erhalten.
  • Weitere wichtige Fragen des Datenblatts beantworten.
  • Das Blatt an uns schicken.

Der Zeitaufwand beträgt also nicht mehr als ein paar Stunden pro Jahr.

Wenn Sie mitmachen wollen, schicken Sie, bitte, eine kurze Mitteilung an (oder rufen Sie an):

Dr. Dieter Armerding
Donaustr. 73
A-Höflein a.d. Donau
E-Mail: dieter-armerding@aon.at
Telefon: 02243 – 80 680
http://www.austrianorchids.org/

Sie erhalten dann weitere Unterlagen und im Frühjahr das Datenblatt per E-Mail oder per Post. Für weitere Informationen und Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Wenn Sie bereits wissen, wie viele Standorte Sie betreuen wollen, wo diese liegen und um welche Arten es sich handelt, wären es sicher hilfreich, wenn Sie diese Informationen bereits jetzt an uns weiterleiten. Alle Angaben werden absolut vertraulich behandelt. Keine Weitergabe von Standortsinformationen!

 

 

Freiwillige Helfer gesucht!

Als nicht auf Gewinn orientierter Verein sind wir auf die Hilfe ehrenamtlicher Helfer angewiesen. Falls sie Interesse an einem solchen gemeinnützigen Engagement haben und sich für eine der folgenden Stellen interessieren, bitte ich Sie, sich im Büro von BirdLife-Österreich unter 01/5234651 zu melden.

Büro-Instandhaltung
Sie sind handwerklich geschickt und helfen BirdLife das Büro (Museumsquartier 1/10/8, 1070 Wien) instand zu halten. Zu Ihren Aufgaben gehört es, diverse Montage- und Reparaturarbeiten zu verrichten. Das erforderliche Werkzeug ist nur in sehr beschränktem Maße im Büro vorhanden.

Exkursionsprogramm
Für die Zusammenstellung des Exkursionsprogrammes von BirdLife Österreich für Wien, Niederösterreich und das Burgenland suchen wir einen engagierten freiwilligen Helfer. Zweimal jährlich müssen mögliche Exkursionsziele ausgewählt, potentielle Exkursionsleiter kontaktiert und die Termine koordiniert und zusammengestellt werden. Gute Kenntnisse der Ostösterreichischen Beobachtungsplätze sind Voraussetzung, Kontakte zur Ornithologenszene von Vorteil.

Layout Broschüren/Buchprojekte
Sie haben Erfahrung mit Layout-Software und der grafischen Gestaltung von Texten. BirdLife erstellt immer wieder Publikationen und sucht speziell für größere Projekte Freiwillige.


Kontakt:
BirdLife Österreich - Gesellschaft für Vogelkunde
Museumsplatz 1/10/8
A-1070 Wien
Tel: 01 523 46 51, Fax: 01 523 46 51 50
E-Mail: office@birdlife.at