Aktuelles
 
Neuer Atlas der Brutvögel Oberösterreichs entsteht

Die Landesgruppe arbeitet derzeit intensiv an den Kartierungen zu den neuen Verbreitungsatlanten der Brutvögel Österreichs und Oberösterreichs. Vom Alpenschneehuhn bis zum Zwergtaucher bzw. von Dachstein bis zu den Donauauen gibt es hier ein beeindruckendes Tätigkeitsfeld für Vogelkundler. An den ehrenamtlichen Kartierungsarbeiten im Bundesland Interessierte, wenden sich bitte an den Landeskoordinator: Mag. Werner Weißmair, w.weissmair@aon.at


Foto: H. Uhl


nach oben
Kiebitz-Schutz in Ackergebieten

Ein Kiebitz-Forschungsprojekt hat 2014 bei Linz zwei Kiebitz-Kolonien in Ackergebieten näher untersucht. Ziel war, die Einflüsse der Ackerbewirtschaftung auf den Bruterfolg der Art festzustellen. Das Hauptergebnis ist, dass die Kiebitze ohne kursrasige, beruhigte Ausweichflächen für die Jungvögel v. a. im Mai keinen bestanderhaltenden Bruterfolg erreichen. Als Schutzstrategie wird u. a. die gezielte Anlage von 0,5 bis 2 ha großen „Kiebitz-Inseln“ für Brutkolonien in Äckern empfohlen, umsetzbar über das neue ÖPUL-Programm. Ein Projekt in Kooperation mit dem Ministerium für ein lebenswertes Österreich.

Kontakt: Hans Uhl, hans.uhl@birdlife.at

Projektbericht herunterladen (pdf, 1,85 MB)



Foto: J. Limberger


nach oben
Voller Schutzerfolg für die Brachvögel der Welser Heide!

Nach den Aufregungen um das ACDC-Konzert mit 90.000 Besuchern, bzw. den umstrittenen Verbauungsplänen der Stadt Wels kann der Vogelschutz für den „Flugplatz Welser Heide“ jetzt einen tollen Erfolg feiern! Dank der konsequenten Haltung der EU-Kommission in Brüssel ist es gelungen, ein 120 ha großes Vogelschutzgebiet v.a. für die höchst vitale Brachvogel-Populationen politisch durchzusetzen. Das Land OÖ. setzt dank dem Entgegenkommen des Betreibervereines „Weiße Möwe“  für dieses letzte große Magerwiesenareal eine Schutzgebietsverordnung um.

Kontakt: Hans Uhl, hans.uhl@birdlife.at


Presseaussendung vom 21.8.2014 »


Foto: J. Limberger/Flugplatz Wels


nach oben
Naturschutzverbände zum Flugplatz Welser Heide:
- Freuen sich über den neuen Beschluss der Landesregierung für ein EU-Vogelschutzgebiet
- Fordern von der Bundesregierung die Einbringung der Bundesflächen ohne faule Kompromisse


Die Naturschutzverbände freuen sich über den neuen Beschluss der Oö. Landesregierung, wonach der Flugplatz Welser Heide der EU-Kommission als EU-Vogelschutzgebiet gemeldet wird. Damit erfüllt die Landespolitik eine langjährige Forderung dieser Organisationen, zuletzt unterstützt von Brüssel. Um das Hauptziel dieses neuen Europaschutzgebietes, den langfristigen Schutz der Brutlebensräume des Großen Brachvogels und die Erhaltung des letzten Stücks Welser Heide, zu erreichen, ist nun notwendig, dass die Republik Österreich ihre Flächen vollständig einbringt. Jetzt sind Minister Mitterlehner und die Bundesregierung am Zug, um die Flächen der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) ohne Wenn und Aber einzubringen und so endlich ihren internationalen Verpflichtungen zum Schutz der biologischen Artenvielfalt in Österreich nachzukommen. Die NGOs fordern angesichts der neuen Sachlage von Mitterlehner den Auftrag an die BIG endlich zu korrigieren und so den Antrag auf Teilumwidmung dieses Geländes in ein Betriebsbaugebiet zurück zu nehmen.

Presseaussendung vom 10.7.2014 »


nach oben
Fasching-Kehraus Flugplatz Wels
Von Briefen aus Brüssel, Betriebsbaugebietswünschen und der Hoffnung auf Einsicht beim Schutz einmaliger Naturräume

13.02.2013 - Die EU-Kommission hat der vom Umweltdachverband, dem Österreichischen Naturschutzbund und der Oö. Umweltanwaltschaft eingebrachten Beschwerde wegen Missachtung der Vogelschutz-Richtlinie wegen Nicht-Ausweisung eines EUVogelschutzgebiets auf dem Areal des Flugplatzes Wels stattgegeben und im November 2012 die Einleitung des Vertragsverletzungsverfahrens gegen die Republik Österreich mitgeteilt.

Presseaussendung vom 13.2.2013 »


nach oben
EU-Vertragsverletzungsverfahren, Flugplatz Wels und Vogelschutz
Verantwortung für einmalige Naturräume übernehmen, statt faule Kompromisse schließen!

 

Großer Brachvogel. Foto: J. Limberger
 
Im Februar 2011 hat der Umweltdachverband, der Naturschutzbund Österreich und die Oö. Umweltanwaltschaft eine Beschwerde wegen des Verstoßes u.a. gegen die EU-Vogelschutz-Richtlinie und FFH-Richtlinie durch die geplante Umwidmung (Grünland in Betriebsbau-gebiet) auf dem Flugplatz Wels nach Brüssel geschickt.

Von den ca. 110 ha Fläche des Flugplatzareals sollten 40 ha von derzeit Grünland (Flugplatz) in zukünftig Betriebbaugebiet umgewidmet werden. Durch diese Umwidmung sollte das absolut letzte Prozent der historisch riesigen Welser Heide und ein im gesamten Alpenvorland einzigartiger Vogellebensraum ökonomischen Einzelinteressen geopfert werden. Die Fläche gehört der Republik Österreich.

Presseaussendung vom 7.12.2012 »



nach oben