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Freizeitspaß vertreibt Haubentaucher aus seinem Revier
Wien/Österreich, 6. September 2010 – Österreichische Seen und Teiche stehen bei Erholungssuchenden ganz oben bei der Freizeitplanung. Beliebt sind die Gewässer allerdings auch bei den von April bis Mitte August brütenden Haubentauchern. Im Rahmen der Artenschutzkampagne „vielfaltleben“ des Lebensministeriums führt BirdLife daher ein Pilotprojekt zum Schutz von brütenden Wasservögeln, insbesondere dem Haubentaucher, durch.
„Teiche und andere Kleingewässer sind Hotspots der Artenvielfalt in der österreichischen Kulturlandschaft und wir müssen es schaffen, deren Nutzung zur Freizeit und Erholung mit dem Schutz der Artenvielfalt zu verbinden“ so Niki Berlakovich zum vielfaltleben-Schutzprogramm. Für den Haubentaucher gilt als bereits erwiesen: egal ob natürlich oder künstlicher Teich, stehende Gewässer ab einer Größe von zehn Hektar entsprechen ganz seinen Nistvorstellungen. Der Zugvogel verlässt Ende März den Mittelmeerraum um an heimischen Gewässern zu brüten. Aus schwimmenden Pflanzenteilen baut er sein Nest auf dem Wasser und versteckt es geschickt in der Ufervegetation. Aber genau dort am Seeufer treffen die Interessen von Wasservogel und Freizeitvergnügen aufeinander.
Künstliche Stillgewässer: Ersatzlebensraum für Vögel
Die meisten Stillgewässer in Österreich werden intensiv vom Menschen genutzt, wodurch oft Konflikte mit dem Vogelschutz entstehen, “ so Michael Dvorak, Projektleiter bei BirdLife Österreich. Andererseits sind es gerade die künstlich geschaffene Wasserflächen, wie Fischteiche, Schottergruben und Erholungsgebiete, die Wasservögeln wie dem Haubentaucher einen wichtigen Ersatzlebensraum bieten zu den nur noch selten vorhandenen Feuchtgebieten.
Badegäste lernen Vogelvielfalt kennen
Das Schutzprojekt dient zunächst der Erfassung von stehenden Kleingewässern und ihrer Vogelbestände. Im Rahmen eines ersten Testlaufs am Wienerberger Teich wollen die Vogelschützer aber vor allem die Aufmerksamkeit der Badegäste auf die brütenden Vogelarten rund um den Teich lenken. „ Gerade kleinere Gewässer und ihrer Uferzonen werden immer mehr von Badegästen und Wassersportlern aufgesucht. Aber auch in Ufernähe sitzende Sportangler sind Störfaktoren für die Bruten“, bringt Dvorak die Interessenkonflikte von Vogelbrut und sommerlicher Freizeitvergnügen auf den Punkt. „Schutzzonen im Wasser- und Uferbereich wären für Haubentaucher und Co langfristig der beste Schutz um die Jungvögel auf den Weg zu bringen“, so der Experte. Mit Hinweisschildern in der Uferzone von stark frequentierten Bade-Gewässern könnten in Zukunft die Besucher für die brütende Vogelwelt sensibilisiert und insbesondere auf den Haubentaucher aufmerksam gemacht werden.
Brutzeit: April bis Mitte August
Sehr kooperativ verhält sich das Haubentaucherpaar bei der Aufzucht der Jungen. Das Weibchen bewältigt ihre zeitintensive Brut-Aufgabe nur indem der Partner die Jungen zu den Futterstellen führt während sie bereits die Eier der zweiten oder dritten Nachkommen der Saison ausbrütet. Die Küken können sofort selbst schwimmen und nach sechs Wochen tauchen. In den ersten Wochen werden sie aber auch noch häufig von den Altvögeln im Gefieder versteckt getragen und sogar beim Tauchen mit unter Wasser genommen. Elf Wochen brauchen sie bis zur vollkommenen Selbstständigkeit.
30 Sekunden - Unterwasserjäger
Als Unterwasserjäger erbeutet der Haubentaucher vor allem kleine Fische, aber auch Wasserinsekten und kleine Krebse; in Küstengewässern auch Garnelen. Die Jungvögel werden mit kleinen Jungfischen sowie mit Wasserinsekten gefüttert. Die Tauchzeiten schwanken saisonal und je nach Beuteangebot, im Mittel liegen sie bei etwa 30 Sekunden.
Haubentaucher: uralte Vorfahren, weltweite Verbreitung
Der Haubentaucher gehört zur Familie der Lappentaucher, einer stammesgeschichtlich sehr alten Gruppe von Vögeln, die schon vor 80 Millionen Jahren die Erde bewohnte. Der deutsche Name "Lappentaucher" geht darauf zurück, dass die Taucher keine Schwimmhäute, sondern an den drei Vorderzehen lappenartige Verbreiterungen haben. Mit etwa einem halben Meter ist der Haubentaucher so groß wie eine Stockente. Im Brut- oder Prachtkleid lassen sich Haubentaucher durch die rotbraun und schwarz gefärbte Haube, den leuchtend weißen Vorderhals von anderen Wasservogelarten mühelos unterscheiden.
Rückfragehinweis:
Mag. Bettina Klöpzig, Birdlife Österreich
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: +43 (0) 699 181 555 65
bettina.kloepzig@birdlife.at
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| Kaiseradler © Franz Kovacs |
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Kaiseradler Besenderung
© BirdLife Österreich |
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Presseaussendung WWF, BirdLife Österreich und NÖ Landesjagdverband
Dreister Giftanschlag auf geschützte Kaiseradler
WWF, BirdLife und Landesjagdverband einig: Täter torpediert Artenschutzbemühungen um Österreichs seltenste Adler
Wien, am 3. September 2010 - Am 20. August fand ein Landwirt auf seinem Acker bei Goldgeben im Weinviertler Bezirk Korneuburg zwei tote Kaiseradler. Der zuständige Jagdleiter erstattete sofort Anzeige bei der Polizei und leitete eine wissenschaftliche pathologische Untersuchung der Kadaver beider Vögel zur Feststellung der Todesursache ein. Diese Untersuchung der Adler am Wiener Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien ergab, dass die Tiere mit dem Pestizid Carbofuran vergiftet wurden. "In den Kröpfen der Vögel steckten noch Reste des Giftköders“, erklärt Christian Pichler vom WWF. Obwohl das Nervengift seit 2008 verboten ist, horten Giftleger offenbar noch genügend Lagerbestände, um weiterhin illegal Anschläge auf seltene Wildtiere zu verüben," vermutet Pichler.
Der imposante Kaiseradler ist die seltenste heimische Adlerart, und sogar in seinem Weltbestand gefährdet. In ganz Österreich leben nur sechs Paare, drei davon in Niederösterreich. Dazu kommen noch herumstreifende Individuen, die sich bei uns dauerhaft ansiedeln wollen. Die im Weinviertel vergifteten Adler zählten zu diesen und waren sechs Jahre alt.
Für die Vogelschutzorganisation BirdLife bedeutet der Verlust dieser beiden Kaiseradler einen herben Rückschlag. „Es überleben ohnehin nur drei von zehn Jungadlern ihre ersten Jahre - die übrigen sterben, bevor sie mit fünf Jahren das erste Mal brüten könnten“, erklärt Gabor Wichmann von BirdLife Österreich. „Bei dieser seltenen Art zählt für uns jedes einzelne Individuum, damit wir langfristig überlebensfähige Bestände aufbauen können.“ Erst 2008 hatte man sich über den erste Kaiseradlerbrut in Niederösterreich nach etwa 200 Jahren gefreut.
Die ursprünglichen Lebensräume dieser Vögel sind weite, offene Steppenlandschaften. Heutzutage bewohnt der Kaiseradler in Europa landwirtschaftlich genutzte Flächen, die ausreichend Brachflächen besitzen. Er benötigt eine hohe Dichte an Beutetieren zumeist Feldhase, Hamster, Fasan oder Tauben. Das Fehlen hoher und dementsprechend zumeist alter Bäume mit großer Krone stellt in der heutigen Ackerlandschaft ein weiteres Problem dar.
„Für die Jägerschaft stellt der Kaiseradler eine wertvolle Bereicherung der heimischen Artenvielfalt dar“, sagt Peter Lebersorger von der Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände. „Wir verurteilen die illegale Tat scharf und sind an einer raschen und vollständigen Aufklärung interessiert“, so der Generalsekretär. Seit 2004 engagieren sich der WWF und der NÖ Jagdverband gemeinsam gegen das illegale Auslegen von Giftködern gegen Wild- und Haustiere. Obwohl die Giftanschläge seither deutlich zurückgegangen sind, gefährden Einzelfälle immer wieder massiv ambitionierte Artenschutzbemühungen. So wurden seit dem Jahr 2000 insgesamt acht Seeadler- und vier Kaiseradler vergiftet.
Teil des Kaiseradler-Schutzprojektes von BirdLife ist die individuelle Kennzeichnung von Jungvögeln durch Ringe. Dadurch lässt sich auch das Schicksal eines der beiden bei Goldgeben gefundenen Adler verfolgen. Der Jungvogel schlüpfte in einem Horst in Ungarn direkt an der Grenze zu Österreich. Er wurde 2005 beringt und besendert. Das Tier verließ seine Heimat, um durch Westungarn, Ostösterreich, die Westslowakei und Südosttschechien und sogar bis an die Grenze zu Dänemark zu fliegen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass unverantwortliche Einzelpersonen internationale Schutzbemühungen zunichte machen“, so Gabor Wichmann von BirdLife. „Wir werden deshalb auch in Zukunft verstärkt daran arbeiten, dass man den Wert von Naturjuwelen wie dem Kaiseradler nicht verkennt.“
Weitere Informationen:
Claudia Mohl, WWF Pressereferentin, Tel. 01/488 17-250, 0676/83488203, claudia.mohl@wwf.at
Bettina Klöpzig, BirdLife Pressesprecherin, Tel. 0699 181 555 65, bettina.kloepzig@birdlife.at

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Schutzgebiete und natürliche Flussläufe sichern Artenvielfalt
Landesrat Haimbuchner erkundet per Boot letzte freie Fließstrecken der Traun
Lambach/Oberösterreich, 20. August 2010. - Mit einer gemeinsamen Bootsfahrt auf der Traun betonen Landersrat Haimbuchner und BirdLife Österreich die hohe ökologische Bedeutung freier Flussstrecken für die heimischen Flora und Fauna. In gewissen Abschnitten umspült dieses Flussjuwel noch große Schotterinseln, Kiesbänke und abwechslungsreiche Auwälder: einzigartige Lebensräume für seltene Vogelarten wie Schellente, Gänsesäger, Eisvogel oder Flussuferläufer. Renaturierungsmaßnahmen sollen jetzt das Vogeleldorado sichern.
"Konsequente Revitalisierungen von verbauten Flussabschnitten tragen dazu bei herausragende Flusslebensräume zu erhalten und auch künftig für bedrohte Arten attraktiv zu gestalten", so Landesrat Haimbuchner bei der heutigen Bootsfahrt auf der Traun. Im Bereich der Gemeinde Gunskirchen wurden Blockwürfe eines verbauten Flussabschnitts bereits entfernt. Im Rahmen dieses ökologisch ausgerichteten Hochwasserschutzprojektes sind Flussaufweitungen eingeleitet und ein neues Nebengerinne samt Feuchtbiotopen angelegt. "Dieses Positivbeispiel soll Schule machen, erläutert Hans Uhl, Birdlife Landesleiter Stellvertreter für Oberösterreich das Vorzeigeprojekt. "Nächste Schritte sollen dann weitere Flussrenaturierungen im Traun-Abschnitt Lambach bis Wels sein", so der Experte. Trotz vieler Wehranlagen und Kraftwerke weist die Traun noch immer einen bedeutenden Anteil an freien Fließstrecken auf. Für durchziehende und überwinternde Schwimmvogelarten ist die Traun daher nach wie vor eines der wichtigsten Gewässer in Österreich.
Rekord bei Schellentenbrut
Ein neuer Höchststand von 6 Brutpaaren, der in Österreich äußerst seltenen Schellente wurde hier 2010 von Ornithologen festgestellt. "Vermutlich das größte bundesweite Brutvorkommen dieser anspruchsvollen Art, die bevorzugt an den verbliebenen freien Fließstreckenabschnitten der Traun in Baumhöhlen brütet", sagt Uhl. Erst im Jänner diesen Jahres wurden hier sogar 250 überwinternde Schellenten gezählt. Auffällig sind die leuchtend gelben Augen des Schellenten-Männchens und ein weißer Wangenfleck. Die Tauchspezialisten entnehmen bevorzugt Insektenlarven aber auch Pflanzenteile noch aus acht Metern Tiefe.
Gefährdet: Gänsesäger und Eisvogel
Als in Österreich "gefährdet" wird nach wie vor der Gänsesäger eingestuft. Verfolgung durch den Menschen, Flussverbauung, Gewässerverschmutzung und Störung durch Freizeitaktivitäten beeinträchtigen die Bestandsentwicklung. Auf Störungen dieser Art reagiert auch der Eisvogel sensibel. Ausgebaute und regulierte Flüsse oder Bäche reduzieren nicht nur das Nahrungsangebot, auch ruhige Uferabschnitte zum Brüten werden durch diese Maßnahmen immer weniger. Davon sind auch andere Tiergruppen wie Amphibien und Fische betroffen. Beispielsweise führt die mangelnde Durchlässigkeit von Flussläufen dazu, dass sich die Huchenpopulation kaum noch reproduzieren kann.
Untere Traun: Europaschutzgebiet - Natura 2000
Die Untere Traun gehört zu den Natura 2000 Gebieten bzw. Vogelschutzgebieten Oberösterreichs. Derzeit werden für dieses 2100 ha große Schutzgebiet die Managementpläne von der Naturschutzabteilung des Landes OÖ im Detail fertig gestellt. Naturschutz-Gebietsbetreuer in der Region sollen langfristig für eine verbesserte Zusammenarbeit mit den Grundbesitzern sorgen und so die Umsetzung der naturschutzfachlichen Pläne sichern. "Für die Erhaltung der gefährdeten Vogelpopulationen der Unteren Traun wird ausschlaggebend sein, in welchem Umfang es gelingt, die Entwicklung von Naturschutz-Vorrangzonen in Einklang mit gegenläufigen Nutzungsansprüchen zu bringen", bringt Uhl die Zukunft der Unteren Traun als eine der wichtigsten Vogelgebiete Österreichs auf den Punkt.
Rückfragehinweis:
Mag. Bettina Klöpzig, Birdlife Österreich
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Mobil: +43 (0) 699 181 555 65
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Die March-Thaya-Auen sind eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete Österreichs
Birdlife fordert besseren Schutz der Region
Wien, am 11. Juni 2010 - Die March-Thaya-Auen können heute zusammen mit dem Neusiedler See – Seewinkel als das bedeutendste Vogelgebiet Österreichs angesehen werden. Kaum sonst wo in Österreich haben derart viele geschützte und gefährdete Vogelarten die bedeutendsten Brutvorkommen und international beachtlichen Rastbestände wie in dieser Aulandschaft. Birdlife Österreich fordert deshalb einen besseren Schutz dieses Vogelparadieses.
Zur Rettung der March-Thaya-Auen hat der WWF Österreich aufgerufen. Die Initiative unterstützt Gerhard Loupal Präsident von Birdlife Österreich: „Die March-Thaya-Auen sind vor allem ein Hotspot von über 20 Greifvogelarten. Hier brüten erstmalig wieder seit vielen Jahren vier global gefährdete Vogelarten wie Seeadler, Kaiseradler und Sakerfalke. Insgesamt finden sich in der Aulandschaft 67% der heimischen Vogelarten. Dieses einzigartige Vogelparadies müssen wir auch für kommende Generationen erhalten.“
Großprojekte zerstören Naturjuwel
Jetzt droht den Marchauen die Zerstörung durch geplante Großprojekte. In den letzten 5 Jahren haben wir zumindest einen der bedeutendsten Hotspots der Vogelwelt verloren. Die Überschwemmungsflächen im March-Donau-Winkel - einst Rastplatz für Hunderte Wasservögel - wurde entwässert. Die Vogelwelt ist ein Indikator für den Zustand unserer Umwelt. 14 Vogel-Arten sind in den March-Thaya-Auen bereits ausgestorben. 21 weitere hochgradig gefährdete Arten haben eines ihrer wichtigsten österreichischen Vorkommen im Gebiet, darunter Nachtreiher, Rotmilan und der Weißstorch.
Vogelschutzgebiete von internationaler Bedeutung
Um jene Gebiete der Erde zu identifizieren, die für die Erhaltung der globalen Vielfalt der Vogelwelt von herausragender Bedeutung sind, wurde von BirdLife International das Konzept der „Important Bird Areas“ – kurz IBAs – entwickelt. IBAs sind jene Gebiete, die Vorkommen global bzw. kontinentalweit gefährdeter Vogelarten beherbergen, international bedeutsame Ansammlungen von wandernden Arten aufweisen oder endemische bzw. für biogeografische Regionen besonders repräsentative Vogelgemeinschaften umfassen.
Bereits im Jahr 1979 wurden die March-Auen als Vogelgebiete von internationaler Bedeutung ausgewiesen, ein Prädikat, das sonst nur das Neusiedler See-Gebiet, das Rheindelta und der Untere Inn erhielten.
Die March-Thaya-Auen können heute zusammen mit dem Neusiedler See – Seewinkel als das bedeutendste Vogelgebiet Österreichs angesehen werden. Kaum sonst wo in Österreich haben derart viele geschützte und gefährdete Vogelarten die bedeutendsten Brutvorkommen und international beachtlichen Rastbestände wie in dieser Aulandschaft im österreichisch-slowakisch-tschechischen Grenzraum.
Herausforderungen für die Zukunft
Die Vielfalt unterschiedlicher Ökosysteme, von undurchdringlichen Auwäldern, extensiven Auwiesen bis zu weitläufigen Agrarlandschaften, ist die Basis für den Artenreichtum. Anspruchsvolle Arten, wie Weiß- und Schwarzstorch brauchen genau diese unterschiedlichen Lebensräume. Von zentraler Bedeutung sind die beiden Lebensadern - March und Thaya. Die Erhaltung einer naturnahen Flussdynamik ist Voraussetzung für die Sicherung der Vogelwelt. Gleichermaßen muss die pflegliche Nutzung der Kulturlandschaft fortgesetzt werden.
Alle Informationen zum Manifest für die Rettung der March-Thaya-Auen auf www.die-au.at
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Kontakt
Mag. Bettina Klöpzig
Pressesprecherin BirdLife Österreich
Tel.: +43 (0) 1 523 46 51 DW 90
E-mail: bettina.kloepzig@birdlife.at |
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