Lernen Sie mit uns die Vogelwelt kennen.

BirdLife Östereich führt regelmäßig vogelkundliche Reisen für Mitglieder auch ins Ausland durch. Reiseschwerpunkte sind Ungarn, Rumänien, Finnland und Norwegen. Es gibt aber auch immer wieder Exkursionen außerhalb Europas (z.B. Gambia, Peru, Nepal). Als Mitglied von BirdLife Österreich erhalten Sie die Ankündigungen unserer Auslandsexkursionen. Um Ihnen einen Vorgeschmack auf die faszinierende Vogelwelt, die Ihnen in diesen Ländern begegnen kann, zu geben, lesen Sie doch bitte unter Exkursionsberichte.

 
 
 

Auslandsexkursionen 2010

TERMINE 2010 REISE

KATEGORIE

24. April - 1. Mai

Lesbos – Vogelzug und mediterrane Brutvögel Klassische Vogel-Reise

7. - 9. Mai

Vogelparadies Innstauseen im Frühling Nationale IBA-Tour

17. - 24. Mai

Nordost Polen: Die Biebrza Sümpfe und der letzte Tiefland-Urwald Europas Klassische Vogel-Reise / Naturerlebnis-Tour

8. - 18. Juni

Vogelparadiese in Nordostspanien

Klassische Vogel-Reise

11. - 18. August

Madeira: Seltene Seevögel und Endemiten auf der Blumeninsel

Klassische Vogel-Reise
20.- 29. August

Erlebnis Nordsee mit Helgoland

Klassische Vogel-Reise

13. - 20. September

Irland im September: Limikolen und Seevögel auf der grünen Insel

Klassische Vogel-Reise
Oktober 2010

Niederlande

Informationen ab März
November 2010 Galapagos-Inseln Informationen ab März

Um Ihnen die Auswahl in Zukunft noch leichter zu machen, aber auch, um gezielt auf verschiedene Teilnehmerwünsche eingehen zu können, wollen wir die Reisen drei Kategorien zuordnen:

1. Naturerlebnis-Tour
Diese Reisen dienen als Einstieg in die Natur- und Vogelkunde für die "ganze Familie". Die Teilnehmer können charakteristische Lebensräume und ihre Tier- und oder Pflanzenarten (Schwerpunkt Vogelwelt) erwandern und dabei erleben. Auf charakteristische Arten und deren Ansprüche bzw. Gefährdungsfaktoren wird ausführlicher eingegangen. Wichtige Bestimmungstipps für Anfänger werden vermittelt. Die Sichtung und Bestimmung von Ausnahmegästen und seltenen Durchzüglern hat dagegen keine Priorität! Kulturelle Highlights der Region werden nicht verschmäht. Auf ausreichende Freizeit wird Wert gelegt.

2. Klassische Vogel-Reise
Hier steht stressfreie Vogelbeobachtung im Vordergrund! Die wichtigsten Arten der besuchten Gebiete werden gezielt beobachtet, auf Vollständigkeit der Artenliste wird aber kein übertriebener Wert gelegt. Auf die Bestimmung der Vögel, besonders der schwierig zu bestimmenden Arten wird ausführlich und detailliert eingegangen. Darüber hinaus werden auch die Lebensräume im größeren Zusammenhang sowie Aspekte des Naturschutzes vorgestellt. Kulturelle Besonderheiten werden nach Möglichkeit besichtigt.

3. Birdwatching-Tour für Fortgeschrittene
Bei diesen Reisen steht das "Birdwatching" – das intensive Vogelbeobachten im Mittelpunkt! Vorrangiges Ziel ist, eine möglichst lange Artenliste in der zur Verfügung stehenden Zeit zu erreichen. Die besonderen Vogelarten des Reisezieles sollten von allen Teilnehmern gesehen werden können. Die gezielte Anfahrt einer Reihe von Beobachtungspunkten für speziell dort vorkommende Arten ist Methode. Die Sichtung seltener Arten bzw. Ausnahmegäste steht im Vordergrund. Kulturelle Höhepunkte werden nach Möglichkeit besichtigt, sind aber kein vorrangiges Reiseziel.



Buchung:

Bitte senden sie dieses Formular ausgefüllt an:

Kneissl Touristik, Linzerstraße 4-6, 4650 Lambach
Fax: 07245-22422
E-mail: zentrale@kneissltouristik.at
(Tel.: 07245-20700 DW 6641 Fr. Kröger und 6640 Fr. Mühlleitner).

Ornithologische Auskünfte:
BirdLife Österreich, Tel. 01 523 46 51




Lesbos – Vogelzug und mediterrane Brutvögel

Klassische Vogelreise, 24. April bis 1. Mai 2010

Die griechische Ägäisinsel Lesbos (1.630 km²), nur wenige Kilometer vor dem türkischen Festland gelegen, hat sich in den letzten Jahren zu einem „Hotspot“ für Ornithologen entwickelt. Der Grund dafür sind einerseits zehntausende von Zugvögeln, die dort im Frühjahr von einem Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen angezogen werden. Besonders Watvögel rasten in den küstennahen Salzpfannen und Lagunen. Wie für viele andere mediterrane Reiseziele gilt auch hier: Der Frühling ist die beste Reisezeit; es herrschen angenehme Temperaturen, die Blütenpracht ist beeindruckend und der Vogelzug in vollem Gang. Der Vogelreichtum ist es auch, der Jahr für Jahr eine wachsende Anzahl von Birdwatchern (hauptsächlich aus England und Holland) nach Lesbos lockt.
Unter den Brutvögeln sind besonders südosteuropäische Arten wie Kappenammer, Grauortolan, Olivenspötter, Mittelmeersteinschmätzer, Maskenwürger, Felsenkleiber und Trauermeise zu nennen. Und zwei hochkarätige asiatische Vogelarten, Türkenkleiber und Türkenammer, kommen in Europa nur auf Lesbos vor. Weitere interessante Arten sind Rostgans, Nacht-, Purpur- und Rallenreiher, Wespenbussard, Schlangenadler, Rotfuß- und Eleonorenfalke, Baum- und Würgfalke, Kurzfangsperber, Steinsperling und Kurzzehenlerche.
Auf Lesbos gibt es - für eine Ägäisinsel ungewöhnlich - große Feuchtgebiete. Bedingt durch zwei Binnenmeere hat die Insel eine sehr lange, kaum besiedelte Meeresküste. Besonders schön ist Lesbos im April, wenn Orchideen und andere Mittelmeerpflanzen in voller Blüte stehen.
Vom Massentourismus verschont, bleibt die Landschaft der zweitgrößten griechischen Insel weitgehend unberührt. Traditionelle Bewirtschaftungsformen konnten sich bis heute halten. Der karge, westliche Teil der Insel wird auch heute noch lediglich als Schafweide genutzt und selbst die Pinienwälder des Ostens scheinen weitgehend unberührt.
Es gibt bei dieser Reise keinen festgelegten Ablauf, denn abhängig von Wetterbedingungen und dem Einflug bestimmter Vogelarten besuchen wir verschiedene Beobachtungsgebiete. Wir wohnen an nur einem Standort im Ort Skala Kallonis im Norden des Golfs von Kalloni, von wo wir jeden Tag verschiedene Lebensräume anfahren. Die Tagesfahrten werden mit zwei Minibussen durchgeführt, was uns maximale Flexibilität garantiert. Der Zeitpunkt der Reise wurde so gewählt, das wir einerseits noch den Höhepunkt des Singvogel- und Limikolendurchzuges erleben, andererseits aber auch schon fast alle Brutvögel beobachten können. In den letzten Tagen unseres Aufenthalts sollten wir auch schon die Spätankömmlinge Olivenspötter und Kappenammer sehen können.

Reiseleiter:
Michael Dvorak, Graham Tebb

Reisepreis:
EUR 1.060,-- p.P. (bei 16 zahlenden Teilnehmern),
EUR 1.110,-- (bei mind. 14 zahlenden Teilnehmern),
EUR 1.195,-- (bei mind. 12 zahlenden Teilnehmern)
EZ-Zuschlag: EUR 154,--

max. Teilnehmerzahl:
16

Inkludierte Leistungen:
*
Linienflug mit Olympic Air von Wien über Athen nach Mytilene/Lesbos und retour
* Flug bezogene Taxen (derzeit EUR 90,--)
* Transfers und alle Ausflüge auf Lesbos mit 2x 9-sitzigen Kleinbussen, die von den beiden Reiseleitern chauffiert werden (inkl. Versicherungen/Benzin)
* 7 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel Malemi in Skala Kallonis in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
* Vollpension mit Frühstück und Abendessen im Hotel sowie 6 Lunchpaketen
* qualifizierte ornithologische Reiseleitung durch Michael Dvorak und Graham Tebb

Gültiger Reisepass erforderlich


Ausrüstung:
Festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Wasserflasche, Feldstecher; Fernrohr von Vorteil.

Voraussichtliche Flugzeiten
(mit Umsteigen in Athen): 24.4.10: 12.05 - 19.00 Uhr, 1.5.10: 7.15 - 11.20 Uhr

Beobachtungsgebiete:

Lagunen um Kalloní: Unser Hotel liegt im Norden des Golfs von Kalloní im Schwemmland zwischen zwei Flüssen. Ganz in der Nähe, hinter einer Reihe von Tamariskenbäumen, liegt ein kleiner verschilfter See. Hier sind z. B. Stelzenläufer, Knäkente, Weißbart- oder Trauerseeschwalbe und Sichler, Zwergrohrdommel und Rohrweihe zu beobachten. In den Tamarisken brüten Weidensperlinge, auf dem Meer sind oft Schwarzhalstaucher zu sehen. Nicht weit vom Hotel liegt die Mündung des westlichen Flusses inmitten von Salzmarschen, wo Silber-, Seiden- und Graureiher, ab und zu Schwarzstorch, seltener auch Löffler, Austernfischer und Brachschwalbe zu sehen sind. Interessant sind auch ein kleiner Binnensee nördlich der Marschen und das Potamiá-Tal. Ein hervorragendes Exkursionsgebiet bieten weiters die großen Salinen im Osten von Skála Kallonís, in denen man Flamingos in großer Zahl schon von weitem leuchten sieht. Beeindruckend sind hier die vielen Limikolen und Entenarten. Am besten beobachtet man hier gegen Abend mit der Sonne im Rücken. An der Mündung des Milopótamos stehen allerlei Reiher, Möwen und Seeschwalben.
Hügelland um Skala Kalloni Wenige Kilometer vom Dorf entfernt beginnt das hügelige Hinterland. Auf Wanderungen durch Olivenhaine und lichte Eichenwälder kann man regelmäßig Adlerbussard und Schlangenadler beobachten. Wiedehopf, Mittelspecht, Heidelerche, Blutspecht, Kappenammer, Weißbart- und Orpheusgrasmücke sind verbreitet. Recht häufig ist in diesem Lebensraum auch die Trauermeise und mit etwas Glück finden wir den Maskenwürger.
Achladeri Die schattigen Pinienwälder um Achladeri laden zu einem Picknick und zu kurzen Wanderungen ein. Hier können wir den nicht immer leicht zu entdeckenden Türkenkleiber beobachten. Aber auch Zaunkönig, Misteldrossel, Grauschnäpper und Gartenbaumläufer treffen wir hier an.
Westliches Hochland Einen markanten Szenenwechsel erleben wir auf unserer Fahrt in den Westen der Insel. Bewaldete Hügel machen einer kargen, mit Gras bewachsenen Landschaft Platz. In der Umgebung des auf einem markanten Berggipfel gelegenen Klosters Ipsilou bieten sich beste Beobachtungsbedingungen. Am Himmel jagen Eleonoren- und Rötelfalken nach Nahrung und in den steinigen Hängen rufen Chukarhühner. Schwarz- und Braunkehlchen lassen sich zusammen mit Steinschmätzer, Isabell- und Balkansteinschmätzer (früher als östliche Form des Mittelmeersteinschmätzers bezeichnet) beobachten. Von den Dächern des Klosters singen Blaumerle und Steinsperlinge. In den mit Steinen übersäten Hängen finden wir Felsenkleiber, Zaunammer, Grauortolan und eine weitere Spezialität von Lesbos: die Türkenammer.
Nordküste Zwischen Petra und Molivos wandern wir auf wenig befahrenen Wegen durch dichtes Buschwerk. Immer wieder suchen wir dabei auch das Meer nach Krähenscharben, Gelbschnabel- und Mittelmeersturmtauchern sowie Korallenmöwen ab. Mit etwas Glück werden wir einen Lanner- oder Wanderfalken auch finden. Unser Hauptinteresse gilt aber der schönen Maskengrasmücke, die hier auffällig ihr Revier verteidigt.


Vogelparadies Innstauseen im Frühling

Nationale IBA-Tour, 7. - 9. Mai 2010

Als eines der wichtigsten Wasservogel-Brutgebiete Oberösterreichs und ebenso wichtiges Durchzugsgebiet sind die Stauseen am Unteren Inn eines der lohnenswertesten Reiseziele für Vogelbeobachter in Österreich. Das Gebiet beherbergt nicht nur eine gut einsehbare gemischte Reiherkolonie mit Nachtreihern, Seidenreihern, Purpurreihern und Graureihern,  sondern auch verschiedene brütende Enten (u.a. Schnatterente, Tafelente, Reiherente, Brandgans, Kolbenente), Rohrweihen, Schwarzmilane und natürliche verschiedene Rallenarten. Nicht vergessen werden darf natürlich auf die große Lachmöwenkolonie, in deren Nahbereich nahezu alljährlich Schwarzkopfmöwen, Sturmmöwen und Mittelmeermöwen brüten. Zur Zeit unseres Besuches im Mai ist der Watvogeldurchzug in vollem Gang. Diese nutzen auf dem Heimzug in die nördlichen und östlichen Brutgebiete die ausgedehnten Seichtwasserzonen und Schlickflächen, die wir natürlich auch ansteuern werden. Höhepunkt im Jahr 2009 war aber sicherlich die erste Brut eines Seeadlerpaares auf der bayerischen Seite des Inn.

Reiseleitung:
Karl Billinger, OÖ, Vogelkundler vor Ort und Betreuer der Ornithologischen Datenbank Unterer Inn.

Reisepreis:
  EUR 200,-- p.P. bei 20 zahlenden Teilnehmern, EUR 235,-- p.P. bei 15 zahlenden Teilnehmern, EZ-Zuschlag € 26,--

Teilnehmerzahl:
max. 20 Personen

Inkludierte Leistungen:
* Transfers und Ausflüge mit einem bequemen Reisebus mit Aircondition und Bordtoilette lt. Programm (inkl. Fahrerunterbringung/-verpflegung)
* 2 Übernachtungen im Gasthof Goldenes Kreuz oder Gasthof zur Post mit Frühstücksbuffet und Abendessen (inkl. Ortstaxe)
* Ornithologische Reiseleitung durch Herrn Billinger

Ausrüstung:
Normale Wanderausrüstung für alle Wetterlagen. Wir müssen auf unseren Exkursionen Schotterwege nicht verlassen. Feldstecher und Fernrohr sind natürlich von Vorteil, weil die Innstauseen stellenweise über einen Kilometer breit sind.

Geplanter Reiseablauf
(Abweichungen des Reiseablaufs aus klimatischen und ornithologischen Gründen möglich):
Freitag, 7. Mai: Nachmittags individuelle Anreise der Teilnehmer nach Wels, vom Bahnhof Wels Weiterfahrt mit dem Bus nach Obernberg am Inn, Ankunft dort am Abend und Übernachtung in Obernberg. Kurze Einführung ins Gebiet durch die Reiseleitung.
Samstag, 8. Mai: Am Vormittag (mit der Sonne im Rücken)  Innstau Obernberg mit Lachmöwenkolonie und ausgedehnten Seichtwasserzonen. Kleine Spaziergänge entlang des Stausees und entlang der Kolonie wechseln mit ganz kurzen Busfahrten. Erwartet werden alle vier am Inn brütenden Möwenarten und je nach Wassersituation und Zugwettersituation, eine breite Palette an Watvögeln und natürlich allerlei Entenarten. Fast sicher werden Rohrweihen für Aufregung sorgen und Schwarzmilan und Wanderfalke wären keine Überraschung. Wenn wir Glück haben, sehen wir die ersten Junge führenden Brandganspaare. Mittagessen im Gasthof (Quartier). Nachmittag: Besuch der gemischten Reiherkolonie Reichersberg mit Fußmarsch von Minaberg zur Kolonie (etwa 1 km) und von dort ein ebenfalls etwa 1 km langer Spaziergang oberhalb der Hangkante zur Wallfahrtskirche „Maria Bründl“, wo uns der Bus abholen wird. Erwartet werden Graureiher, Nachtreiher, Seidenreiher, Silberreiher (nur letzterer brütet hier noch nicht!), Schwarzmilan, Rohrweihe und Flussseeschwalbe. Nicht unwahrscheinlich sind aber auch Purpurreiher. Lassen wir uns überraschen!
Abends auf Wunsch: Abendspaziergang in der Reichersberger Au oder auf der bayerischen Seite des Innstaus Obernberg. Wenn es am Vormittag zu kurz war, kann ein Besuch von Beobachtungspunkten, die sich am Vormittag nicht mehr ausgegangen sind, sinnvoll sein.
Sonntag, 9. Mai: Vormittag: Hagenauer Bucht (25 km w Obernberg) mit vielen Schlickflächen und offenen Wasserflächen. Eines der Hauptjagdgebiete der Seeadler. Viele Enten- und Limikolenarten sind zu erwarten.
Mittags Lunchpaket. Am Nachmittag überqueren wir den Inn und besuchen bzw. erwandern interessante Beobachtungspunkte auf der deutschen Seite etwa auf Höhe der Hagenauer Bucht. Hier hat 2009 ein Seeadlerpaar erfolgreich gebrütet. Der Reiseleiter hat das Seeadlerpaar am 18. Oktober beobachten können, als sie am Horst Ausbesserungen durchgeführt haben. Also: Wer weiß?  Danach Rückfahrt nach Wels.


Nordost Polen: Die Biebrza Sümpfe und der letzte Tiefland-Urwald Europas
Klassische Vogelreise / Naturerlebnis-Tour, 17. bis 24. Mai 2010

Im Nordosten Polens hat sich eine Landschaft erhalten, die heute noch einen Einblick vermittelt, wie es in Mitteleuropa vor mehr als 100 Jahren ausgesehen haben muss. Klein strukturierte Landwirtschaft hat sowohl den Kommunismus, als auch die Wende überlebt, Sumpfgebiete wurden nicht trockengelegt und ursprüngliche Wälder wurden nahezu unberührt erhalten. Leider wächst aber auch hier der Druck auf die Natur. Vor allem geplante Straßenprojekte der EU drohen weite Teile der Region zu erschließen. Glücklicherweise steht ein Großteil dieser einzigartigen Landschaft unter Schutz, und genau diese Gebiete werden wir auf unserer Reise aufsuchen. Wir werden mit den Biebrza Sümpfen und dem Bialowieza Wald zwei der interessantesten Nationalparks Europas besuchen. Mit Marek Borkowski steht uns dabei der erfahrenste Ornithologe der Region zur Seite. Wir werden Spezialitäten wie Seggenrohrsänger, Doppelschnepfe und Schelladler beobachten und im letzten europäischen Tiefland-Urwald nach bis zu 9 Spechtarten suchen. Es wird sich aber auch die Gelegenheit bieten, alle drei Sumpfseeschwalbenarten im Brutgebiet zu beobachten. Die Kombination aus interessanten Vogelarten und ursprünglicher Landschaft verspricht ein einzigartiges Naturerlebnis!

Reiseleitung:
Aaron Ofner und Marek Borkowski, Wildlife Poland (einer der erfahrensten und bestbekannten Führer in Polen). Er lebt in den Biebrza Sümpfen und sein Spezialgebiet ist die Avifauna dieser Region. Seit fast zwei Jahrzehnten studiert er das Verhalten der Doppelschnepfe und er hat vor 20 Jahren einen der größten Brutplätze dieser Art aus eigenen Mitteln gekauft, um ihn unter Schutz zu stellen. Wir werden also mit DEM Spezialisten der Region unterwegs sein.

Reisepreis:
EUR 1.850,-- bei 12 – 14 Personen (bei Flug ab Wien), Aufpreis ab Salzburg, Graz, Klagenfurt (geht sich flugtechnisch aus) EUR 80,--; EZ-Zuschlag: EUR 156,--

Teilnehmerzahl:
max. 14

Inkludierte Leistungen:
*
Linienflug mit Austrian von Wien nach Warschau und retour
* Flug bezogene Taxen (derzeit EUR 40,--)
* Transfers, Rundfahrt und alle Ausflüge mit polnischen Kleinbussen (wo notwenig mit 4WD)
* 7 Übernachtungen in einfachen, aber sauberen Quartieren in Zimmern mit Dusche/WC
* Vollpension sowie anti-alkoholische Getränke untertags
* alle Eintrittsgebühren und Permits
* Trinkgeld für die örtlichen Guides und Fahrer sowie für Hotel und Restaurants
* ornithologische Reiseleitung durch Marek Borkowski (Wildlife Poland) und Aaron Ofner.

Gültiger Reisepass erforderlich.


Ausrüstung:
  Festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz evtl. Rucksack oder Tasche für die Wanderungen, Taschen- oder Stirnlampe, Feldstecher, Fernrohr von Vorteil.

Geplanter Reiseablauf:
Da die Zugänglichkeit einiger der erwähnten Gebiete sehr stark vom Wetter und den Wasserständen abhängt, sind Änderungen im Programm vorbehalten!
Montag, 17. Mai: Flug Wien – Warschau (07.25 - 08.45 Uhr). Anschließend Transfer zu den Biebrza Sümpfen für vier Übernachtungen. Unser Hotel ist an einem See, inmitten eines Kiefernwaldes gelegen, wo wir erste Beobachtungen machen werden.
Dienstag, 18. Mai: Heute werden wir auf dem Grundstück unseres Guides beobachten. Wir haben hier in den nächsten beiden Tagen die Gelegenheit, u.a. Seggenrohrsänger, Schrei- und Schelladler sowie sieben Spechtarten zu beobachten. Wir werden aber auch einige umliegende Fischteiche besuchen und am Abend haben wir die Möglichkeit, eine Nachtexkursion für Wachtelkönig oder Ziegenmelker zu unternehmen.
Mittwoch, 19. Mai:  Nach einer optionalen Vorfrühstücksexkursion in einen nahe gelegenen Wald, geht es heute in den südlichen Teil der Biebrza Sümpfe, wo wir neben vielen Entenarten, balzenden Kampfläufern und Schwarzstörchen auch alle drei Sumpfseeschwalbenarten (Trauer-, Weißbart- und Weißflügel Seeschwalbe) beobachten werden. Am Abend werden wir einen Balzplatz der Doppelschnepfe aufsuchen. Marek Borkowski hat das Gelände vor 20 Jahren gekauft und damit das damals erste private Schutzgebiet Mitteleuropas errichtet.
Donnerstag, 20. Mai: Heute besuchen wir einen See mit ausgedehntem Schilfgürtel, wo es neben der Großen Rohrdommel, mehreren Rohrsängern und Schwirlen auch viele Greifvögel zu sehen gibt. Und wir werden ein weiteres Waldgebiet aufsuchen, um nach Zwergschnäppern und Tannenhähern zu suchen. Am Abend besteht wieder die Möglichkeit, eine Eulen oder Ziegenmelkerexkursion zu machen.
Freitag, 21. Mai: Nach einer Morgenexkursion machen wir uns heute auf den Weg in den Bialowieza Wald. Unterwegs werden wir einige Male halten, um an Fischteichen u.a. nach allen 5 Lappentaucherarten zu suchen und wir haben hier ebenfalls die Chance, die sich nach Westen ausbreitende Zitronenstelze zu finden. Unser Hotel, diesmal ein hölzernes Landhaus, ist auch hier in einer Waldlichtung gelegen.
Samstag, 22. Mai: Heute widmen wir uns ganz dem ältesten und ursprünglichsten Waldgebiet Europas. Bestehend aus uralten Eichen, Linden und Hainbuchen, aber auch Fichten und Kiefernbeständen, bildet der Bialowieza Wald das letzte Stück dieser, ursprünglich über ganz Europa verbreiteten, Vegetationsform. Wir können hier mit Glück alle Spechtarten Europas finden sowie vier Schnäpperarten und auch das scheue Haselhuhn kommt hier vor.
Sonntag, 23. Mai: Auch diesen Tag werden wir im Bialowieza Wald verbringen und wir haben durch unseren Führer die Möglichkeit, bis ins normalerweise nur sehr eingeschränkt begehbare Kerngebiet des Schutzgebietes vorzudringen, wo ein Auswilderungsprogramm für das Europäische Bison aufgebaut wurde.
Montag, 24. Mai: Heute müssen wir leider schon wieder nach Warschau zurückkehren. Falls noch Zeit bleibt werden wir der Altstadt einen Besuch abstatten, bevor wir unseren Rückflug nach Wien antreten (19.25 – 20.45 Uhr).


Vogelparadiese in Nordostspanien
Klassische Vogelreise, 8. - 18. Juni 2010

Der Nordosten Spaniens bietet eine Vielzahl verschiedener Lebensräume mit einer enormen Artenvielfalt. Wir besuchen die 3 wichtigsten Feuchtgebiete Kataloniens (Ebro-Delta, Llobregat und Aiguamolls de L´Empordá / alle am Meer / Seawatching möglich), die trockenen Tafelberge und Steppen Aragóns, die Pyrenäen und machen auch immer wieder Abstecher in die Kulturlandschaft.
Einige der zu erwartenden Highlights der Reise sind: Rosaflamingo, Bart-, Schmutz-, Gänsegeier, Schlangen-, Zwerg-, Habichtsadler, Rötelfalke, Purpurhuhn, Zwergtrappe, Triel, viele Limikolenarten, Rotflügelbrachschwalbe, Korallen-, Heringsmöwe, Lachseeschwalbe, Sand-, Spießflughuhn, Rothalsziegenmelker, Blauracke, Iberien-Grünspecht, Dupontlerche (u.v.a. Lerchenarten), Mittelmeer-, Trauersteinschmätzer, Blaumerle, Steinrötel, Seiden-, Cistensänger, Orpheusspötter, Orpheusgrasmücke (u.v.a. Grasmücken), Mittelmeer-, Schwarzstirn-, Rotkopfwürger, Alpenkrähe, Einfarbstar und Steinsperling.

Reiseleitung: Christoph Roland

Reisepreis:
  EUR 1.520,-- bei 20 zahlenden Teilnehmern (bei Flug ab Wien),
EUR 1.580,-- bei 17 zahlenden Teilnehmern,
EUR 1.650,-- bei 15 zahlenden Teilnehmern
EZ-Zuschlag: EUR 132,-- (nur 9 Nächte möglich)
Zuflug ab den Bundesländern: Aufpreis EUR 40,-- hin/retour

Teilnehmerzahl:
max. 20 Personen

Inkludierte Leistungen:
*
Linienflug mit Austrian nach Barcelona und retour
* Flug bezogene Taxen (derzeit EUR 31,--)
* Fahrt mit einem spanischen Reisebus (30-Sitzer) mit Aircondition
* 10 Übernachtungen in einfachen und guten Mittelklasse-Hotels, jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
* Halbpension mit Frühstücksbuffet oder erweitertem Frühstück
* 9 Lunch-Pakete + 1 Mittagessen in der Refugio de Linza
* ornithologische Reiseleitung durch Christoph Roland

Gültiger Reisepass erforderlich.


Hotelunterbringung:
Die Unterbringung erfolgt während der Rundreise in folgenden oder ähnlichen Hotels, jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC:
Deltebre: Hotel Delta; Les Borges Blanques: Hotel Salat Resort;
Lecera: **Hotel Rural Rincon del Cierzo (KEIN EZ MÖGLICH); Echo Valley: Hotel de la Val;
Torla: **Hotel Edelweiss; Vilanova de la Muga: ***Can Bastons

Ausrüstung:
Sonnen-, (UV-, Kopfbedeckung), Regen-, Insektenschutz, Feldstecher und wenn möglich eigenes Fernrohr, festes Schuhwerk und gute Kondition für den Tag in Torla (Umkehren individuell möglich), Wasserflasche.

Geplanter Reiseablauf
(Abweichungen des Reiseablaufs aus klimatischen und ornithologischen Gründen möglich):
Dienstag, 8. Juni: Flug Wien – Barcelona (10.55 – 13.15 Uhr) - Direkt an den Flughafen grenzt das  Delta de Llobregat. Schon hier bekommen wir einen kleinen Vorgeschmack auf das berühmte Ebro-Delta, das wir in den nächsten 2 Tagen erkunden. Es erwartet uns hier und dort  ein überaus reiches Spektrum an Wasservögeln. Weiterreise ins Ebro-Delta. Einchecken im Hotel. Wenn noch Zeit: weiteres Birdwatching im Delta.
Mittwoch, 9.  Juni: Nach einem zeitigen Frühstück geht es in Ebro-Delta. Hier verbringen wir den ganzen Tag. Mittag: Lunchpaket . Abendessen wieder im selben Hotel.
Donnerstag, 10. Juni: Vormittags weitere Beobachtungen im Ebro Delta. Mittag: Lunchpaket. Danach Weiterfahrt entlang des Flusses Ebro ins Feuchtgebiet Uxtessa, danach über Aspa und Castelldans (Blauracken, Trauersteinschmätzer,…) nach Borges Blanques. Nach dem Abendessen versuchen wir in der Umgebung des Hotels den Europäischen- und den Rothalsziegenmelker sowie die Zwergohreule akustisch festzustellen.
Freitag, 11. Juni: Bei einem kurzer Stopp nahe des Hotels können wir mit Schwarzstirnwürgern und Blauracken rechnen. Wir fahren weiter ostwärts in ein traditionelles Weinbaugebiet in der Nähe der Ortschaft Solivella. Hier dürfen wir auf Steinkauz, Wiedehopf, Bienenfresser, Orpheusgrasmücke, Steinsperling, Orpheusspötter, Zaunammer und andere Arten der Kulturlandschaft hoffen. Zu Mittag besuchen wir Montblanc, eine sehenswerte mittelalterliche Stadt (einzige Shoppingmöglichkeit auf der Reise). Den Nachmittag verbringen wir in der Nähe der Ortschaft Balaguer, wo wir u.a. Zwergtrappen und Rötelfalken beobachten können. Weiter geht es an die Ausläufer der Pyrenäen bei Alfarras. Unter den Staumauern eines Wasserkraftwerkes befindet sich eine wunderschöne Schlucht. Hier brüten Felsen- und Mehlschwalben, Hohltauben, Steinsperlinge und die Blaumerle. Mit etwas Glück lässt sich auch ein Habichtsadler sehen. Weiterfahrt nach Lecéra, dort Übernachtung.
Samstag, 12. Juni: Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Halbwüste um Zaragoza. Schon vor dem Frühstück machen wir eine kleine Wanderung, um die Dupontlerche zu entdecken. Typische Vögel dieses Lebensraumes sind u.a.  Kurzzehen-, Stummel-, Theklalerche, Brillengrasmücke, Triel, Sand-, und Spießflughuhn, Rötelfalke und Schmutzgeier. Wir besuchen auch die Ruinen der Stadt Belchite, wo wir mit Steinsperling und Trauersteinschmätzer rechnen können. Hier sollen auch Steinrötel brüten. Mittagessen in einer Tapas-Bar. Am späten Nachmittag weiter ins Hecho-Tal, dort Übernachtung.
Sonntag, 13. Juni: Fahrt ins Ansó-Tal, wo wir zuerst in der Binies-Schlucht den Gänse- und Schmutzgeiern, Schlangenadlern und anderen Vögeln bei ihrem morgendlichen Ausfliegen aus den Schlafwänden zuschauen werden; danach fahren wir ins nördliche Talende: wir wandern auf  Almmatten in Richtung Hochgebirge.
Montag, 14. Juni: An diesem Tag besuchen wir die sowohl aus landschaftlicher wie ornithologischer Sicht spektakulären Schluchten Foz de Arbayun und Foz de Lumbier: hier haben wir die Möglichkeit, diverse Greifvögel aus nächster Nähe zu beobachten und zu fotografieren. Auch das eine oder andere Nest einer Felsenschwalbe ist in „Reichweite“. Auf einem Spaziergang durch die nahe Buschlandschaft können wir diverse Grasmücken entdecken.
Weiterfahrt nach Torla. Dort Übernachtung.
Dienstag, 15. Juni: Ordesa-Tal: Dieser Tag erfordert gute Kondition von den Reiseteilnehmern. Es geht in 2 Varianten ans Talende des Ordesa-Tales. Eine Umkehr und eine Einkehr beim Ausgangspunkt ist jederzeit individuell möglich. An diesem Tag trennt sich die Gruppe im Aufstieg in 2 Teile. Die trittsicheren und konditionsstarken wandern mit dem Reiseleiter eine steilere Variante, um am Talende mit dem Rest der Gruppe wieder zusammenzutreffen. Typische Vögel des Bergwaldes und des Hochgebirges können von beiden Gruppen beobachtet werden. Wasserfälle und ein spektakulärer Talkessel lassen diese Wanderung zu einem landschaftlichen Höhepunkt der Reise werden.(Bartgeier, Steinadler, Steinrötel und  Alpenkrähe können mit hoher Wahrscheinlichkeit gesehen werden.
Mittwoch, 16. Juni: Schlucht Montrebei – weiter an die Küste
Nach dem anstrengenden Vortag steht uns eine längere Busfahrt an die Mittelmeerküste bevor. Auf dem Weg dorthin machen wir an der Schlucht Montrebei halt. Hier führt ein netter Weg zuerst über eine Hängebrücke und dann weiter auf einen in den Fels geschlagenen Pfad durch eine tiefe Schlucht. Ein letztes Mal haben wir die Möglichkeit, u.a. den Bartgeier zu beobachten. Mit etwas Glück sehen wir auch einen Fischotter bei der Jagd.
Weiterfahrt an die Küste ins Hotel.
Donnerstag, 17. Juni: Wir besuchen das Feuchtgebiet Aiguamolls de L´Empordá. Auf unseren Erkundungstouren erhalten wir einen kompletten Eindruck  der Gliederung einer mediterranen Küstensumpflandschaft. Neben diversen Wasservogelarten interessieren uns auch im Hinterland gelegene Habitate mit Schwarzstirnwürger und Blauracke.
Freitag, 18. Juni: Sofern noch Zeit ist, werden wir am Vormittag noch in  Aiguamolls de L´Empordá beobachten. Danach Fahrt zum Flughafen.
Rückflug nach Wien (14.05 – 16.30 Uhr)

Madeira: Seltene Seevögel und Endemiten auf der Blumeninsel
Klassische Vogelreise, 11. - 18. 8. 2010

Madeira, die Blumeninsel im Atlantik ist vor allem wegen ihres gemäßigten Klimas und ihrer üppigen Vegetation ein beliebtes Reiseziel. Wie die meisten abgelegenen Inseln beherbergt auch Madeira eine relativ überschaubare Anzahl von Vogelarten. Wir können auf unserer Reise mit ca. 40 verschiedenen Arten rechnen. Unter diesen befinden sich jedoch sehr viele, die nur hier beobachtet werden können und darunter auch eine der seltensten Vogelarten der Erde: der Madeirasturmvogel. Nur etwa geschätzte 70 Paare dieser Art brüten hier auf der Hauptinsel und wir werden den einzigen Brutplatz des Madeirasturmvogels besuchen, wo man die Vögel in der Nacht einfliegen hören kann. Ein weiterer wichtiger Brutplatz für Seevögel sind die Desertas, eine Inselgruppe im Südosten Madeiras. Eine eineinhalbtägige Exkursion zur Hauptinsel der Desertas sollte uns Gelegenheit geben, Gelbschnabel- und Bulwersturmvögel sowie Wale und Delphine zu beobachten. Und auch die zweitseltenste Vogelart Madeiras, der Desertassturmvogel (früher Kapverdensturmvogel) ist mit etwas Glück hier zu sehen. Auch wenn die Seevögel sicherlich ein Schwerpunkt dieser Reise sein werden, werden wir uns natürlich auch den endemischen Landvögeln widmen. Entlang der Levadas (Madeiras typischer Bewässerungskanäle) werden wir im Landesinneren in den Wäldern nach Arten wie Silberhalstaube, Madeiragoldhähnchen und Madeirabuchfink, sowie der schwarzen Unterart der Mönchsgrasmücke suchen. Ein Ausflug nach Porto Moniz im Nordwesten der Insel und ein Besuch der Nachbarinsel Porto Santo werden schließlich noch dazu beitragen, uns einen schönen Überblick über die Natur dieses Archipels im Atlantik zu geben.

Reiseleitung:
Aaron Ofner und Graham Tebb sowie ein lokaler Führer für die Spezialexkursionen.

Reisepreis:
bei 18 Teilnehmern € 1.690,-- pro Person im Doppelzimmer
 bei 15 Teilnehmern € 1.740,-- pro Person im Doppelzimmer
 bei 12 Teilnehmern € 1.930,-- pro Person im Doppelzimmer
 EZ-Zuschlag: € 196,--

Teilnehmerzahl:
maximal 20 Personen

Inkludierte Leistungen:

* Linienflug mit Austrian nach Funchal und retour
* Transfers und Ausflüge mit Bus oder Kleinbussen inkl. 3 Nachtexkursionen
* 6 Übernachtungen in guten *** und ****Hotels (z.B. ‘Quinta do Sol’ in Funchal), jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
* Halbpension, am 7. Tag Abendessen in Porto Santo im Rahmen der HP
* Yacht-Charter für 2 Tage, 1 Abendessen und 1 Frühstück für den 2-tägigen Ausflug auf die Desertas-Inseln
* Bootsausflug (Tagestour) von Funchal nach Puerto Santo und retour
* 1 Polyglott on-Tour 'Madeira' pro Zimmer
* ornithologische Reiseleitung durch Aaron Ofner und Graham Tebb, Führer für die Spezialexkursionen
* Flughafensteuern (derzeit € 106,--)

Gültiger Reisepass erforderlich.


Schwierigkeitsgrad:
Nicht besonders schwierig, aber eine Nachtwanderung ist geplant, die ca. 20 Minuten dauert. (kann auch individuell ausgelassen werden)

Ausrüstung:
Festes Schuhwerk, Sonnenschutz, evtl. Rucksack oder Tasche für die Wanderungen, Stirnlampe und Schlafsack, Vorsorge gegen Seekrankheit für die Bootsfahrten, Feldstecher, Fernrohr von Vorteil.

Geplanter Reiseablauf
(Abweichungen des Reiseablaufs aus klimatischen und ornithologischen Gründen möglich):
Mittwoch, 11. August: Flug Wien – Funchal (voraussichtliche Flugzeit 12.20 – 16.05 Uhr). Falls nach dem Beziehen unseres Hotels noch Zeit sein sollte, werden wir eine kurze Exkursion zum Hafen unternehmen, wo eine kleine Chance besteht, Rosenseeschwalben zu beobachten.
Donnerstag, 12. August: Start der Segeltour zu den Desertas (Inselgruppe) mit der Ventura Do Mar. Spezialitäten wie Desertas- und Bulwersturmvogel sowie Gelbschnabelsturmtaucher sind ebenso zu erwarten wie Kanarengirlitz und Kanarenpieper. Außerdem besteht die Möglichkeit, Wale und Delphine zu sehen. Übernachtung auf der Ventura Do Mar oder auf Grande Deserta (eigener Schlafsack notwendig).
Freitag, 13. August: Rückfahrt von den Desertas. Beobachtungsmöglichkeiten wie am Vortag. Nachmittags eventuell Besuch des Botanischen Gartens. Am Abend dann unternehmen wir eine Nachtexkursion zum einzigen Brutplatz des Madeirasturmvogels. Bei gutem Wetter kann man die Vögel einfliegen hören und mit Glück auch sehen. Zurück im Hotel etwa gegen 01.00 Uhr morgens.
Samstag, 14. August: Am heutigen Tag begeben wir uns ins Landesinnere u.a. nach Ribeiro Frio und Faja Da Nogueira, um die endemischen Landvögel wie Silberhalstaube, Madeiragoldhähnchen und Madeirabuchfink zu sehen. Dabei werden wir auch eine kurze Levada Wanderung machen. Am Nachmittag fahren wir an die Ostküste der Insel nach Canical und an die Ponta da Sao Lourenco, wo Kanarenpieper und vielleicht auch Steinsperling zu sehen ist. Je nach Teilnehmerzahl zweite Nachtexkursion für Madeirasturmvogel (siehe Tag 3).
Sonntag, 15. August: Wir verlassen heute Funchal und fahren in den Nordwesten Madeiras nach Porto Moniz. Unterwegs werden wir einige Male halten, um u.a. nach Brillengrasmücke und Fahlsegler zu suchen. Nach dem Beziehen unseres Hotels werden wir uns dem „seawatching“ in Porto Moniz widmen, mit Chancen auf Barolo Sturmtaucher und Raubmöwen. Übernachtung in Porto Moniz.
Montag, 16. August: Am Vormittag werden wir je nach Witterung wieder mit „seawatching“ zubringen, oder eventuell eine Kurzexkursion ins Landesinnere unternehmen. Nach einer weiteren „seawatching“ Session am Nachmittag kehren wir am Abend nach Funchal zurück.
Dienstag, 17. August: Heute unternehmen wir einen Tagesausflug mit der Fähre nach Porto Santo, wo einige der Landvögel leichter zu sehen sind und auch bei der Überfahrt die Chance auf gute Seevogelsichtungen besteht. Diese Schwesterinsel Madeiras bietet mit ihren Sandstränden ein deutlich anderes Landschaftsbild als die Hauptinsel. Am bewässerten Golfplatz waren bei der letzten Reise u.a. 70! Wiedehopfe zu beobachten. Wir werden den Tag hier verbringen und am Abend nach Funchal zurückkehren (Rückfahrt ex Porto Santo voraussichtlich 20:00- 22:00 Uhr).
Mittwoch, 18. August: Vormittags Beobachtung im Hafen oder Besichtigung in Funchal und Rückflug nach Wien (voraussichtliche Flugzeit 16.50 – 22.25 Uhr).


Erlebnis Nordsee mit Helgoland
Klassische Vogelreise, 20.- 29. August 2010

Das Norddeutsche Wattenmeer, die Inseln in der Nordsee und die dahinter liegenden Küstenlandschaften gehören zu den wichtigsten Trittsteinen im europäischen Vogelzug. Jedes Jahr ziehen Millionen von Wat- und Wasservögeln auf ihrem Weg von den Brut- in die Winterquartiere durch. Im August kann man bereits ausgezeichnet Limikolen beobachten, die bei Flut in richtiggehenden Wolken zu den Hochwasserrastplätzen fliegen. Aber auch die meisten Brutvögel haben das Gebiet noch nicht verlassen und so zählen auch zahlreiche Möwen- und Seeschwalbenarten zu den erwarteten Attraktionen. Beim „seawatching“ während der Fahrt von Sylt nach Helgoland sind (je nach Witterung) Hochseevögel wie Alken, Sturmtaucher, Dreizehen- und verschiedene Raubmöwen zu erwarten. Und nicht zuletzt bietet der Aufenthalt auf Helgoland die Möglichkeit, Einblicke in die wissenschaftliche Vogelberingung zu erhalten und die Chance, „wirkliche“ Raritäten hautnah beobachten zu können.

Reiseleitung:
Martin Brader (an drei Tagen mit einem örtlichen Reiseleiter vom Multimar Wattforum)

Reisepreis:
EUR 1.570,-- bei 25 zahlenden Teilnehmern/Flug ab Wien,
EUR 1.670,-- bei mind. 20 zahlenden Teilnehmern/Flug ab Wien
EZ-Zuschlag: EUR 215,--

Teilnehmerzahl:
20-25 Personen

Inkludierte Leistungen:

* Linienflug mit Austrian von Wien oder mit Lufthansa von München nach Hamburg und retour
* Transfers und Rundreise mit einem deutschen Reisebus vom 1. – 7. Tag sowie wieder ab dem Nachmittag des 9. Tages
* 7 Übernachtungen in guten ***Hotels (deutsche Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC sowie 2 Nächtigungen im Jugendgästehaus in Helgoland in Zwei- und Dreibettzimmern
* Halbpension (einfache Halbpension in Helgoland), tw. in Restaurants außerhalb des Hotels
* Eintritte: Multimar Wattforum Tönning, Vogelkoje auf Sylt (Kampen)
* Autoreisezug nach Sylt
* Fähre von Sylt nach Helgoland, retour von Helgoland nach Cuxhaven
* Bootsfahrt zur Düne auf Helgoland
* ornithologische Reiseleitung durch Martin Brader, an 3 Tagen in Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter des Nationalparks Wattenmeer
* Flug bezogene Taxen (derzeit EUR 39,--)

Gültiger Reisepass erforderlich.


Ausrüstung:
Sonnenschutz, Wind- und Regenschutz, Gummistiefel (für Wattwanderung) Fernglas, Fernrohr von Vorteil.

Geplanter Reiseablauf
(Abweichungen des Reiseablaufs aus klimatischen und ornithologischen Gründen möglich)
Freitag, 20.8.: Anreise: Flug von Wien nach Hamburg (07.15 – 08.50 Uhr) – oder auch von München, von dort mit dem Bus weiter, Übernachtung in Husum
Samstag, 21.8.: Erste Beobachtungen im Gebiet der Halbinsel Eiderstedt – St.Peter Ording führen  uns in das ökologisch, floristisch und ornithologisch interessantestes Gebiet der schleswig-holsteinischen Festlandküste. Neben seiner herausragenden Bedeutung als Brutplatz seltener Vogelarten (Seeregenpfeifer, Zwergseeschwalbe) ist dieser Küstenabschnitt ein wichtiges Gebiet für zahllose rastende und durchziehende Wat- und Schwimmvögel. Um einen Einblick in den Lebensraum des Wattenmeeres zu erlangen, besuchen wir das Wattmuseum in Tönning (Multimar Wattforum), in diesem beeindruckenden Museum wird u.a. in vielen Aquarien die einheimische Fauna präsentiert.
Sonntag, 22.8.: Die Hamburger Hallig erreichen wir auf einer 4,5 km langen Wanderung bzw. Radfahrt; sie ist als Nahrungs-, Rast- und Mauserplatz im nordfriesischen Wattenmeer für etliche Arten von internationaler Bedeutung; im August zeigen sich u.a. bis zu 5000 „Halligstörche“ (Austernfischer), 1000 Kiebitzregenpfeifer und 3000 Große Brachvögel; die Hallig ist Brutplatz u.a. des Austernfischers und der Küstenseeschwalbe. Im Anschluss daran führt uns eine Exkursion um den Hauke Haien Koog. Der Koog ist einer der letzten Brutplätze des Kampfläufers in Schleswig-Holstein; zur Zugzeit nutzen Schwärme von Enten, Gänsen  und Limikolen den Koog als Rast- und Nahrungsplatz.
Montag, 23.8.: In Abhängigkeit von den Gezeiten wandern wir über das Watt zur Hallig Oland (westlich Schlüttsiel), um jene Lebewesen kennenzulernen, die die Nahrungsgrundlage der rastenden Vogelschwärme bilden -  Wattschnecken, Wattwürmer und verschiedene Muscheln. Aufgrund der regelmäßigen Überschwemmungen konnte sich auf Oland die typische Salzwiesenvegetation erhalten. Ein Spaziergang entlang des Naturschutzgebietes „Rickelsbüller Koog“ (4 km begehbare Seedeichstrecke zwischen Hindenburgdamm und dänischer Grenze) eröffnet Einblicke in einen der wichtigsten Brutplätze für Küstenvögel an der schleswig-holsteinischen Westküste, der vor allem für seine überwinternden Kurzschnabelgänse berühmt wurde, jetzt im August jedoch besonders von Limikolen bevölkert ist.
Dienstag, 24.8.: Fahrt mit dem Autozug über den Hindenburgdamm nach Sylt. Wir wandern von List aus weiter zum Königshafen (mit Blick auf die Insel Uthörn und den „Ellenbogen“, den nördlichsten Punkt Deutschlands). Ausgedehnte Wattflächen und Priele bieten Nahrungs- und Rastplätze für eine Vielzahl von Brutvögeln und Durchzüglern, im August sind neben vielen anderen Arten zahlreiche Regenbrachvögel und Brandseeschwalben zu sehen, interessant ist auch das Brutvorkommen der Hohltaube in den Kaninchenbauten der Dünen.
Mittwoch, 25.8.: Im Südosten von Sylt liegt das Rantumbecken, einst als Wasserflugplatz geplant, heute als Europareservat bedeutend für die örtliche Brutvogelfauna, v.a. aber als – eben tidenunabhängiger – Hochwasserrastplatz für Limikolen. Steht man auf dem Ostdeich, fliegen die Schwärme so nahe über dem Beobachter, dass die Luft vom Rauschen der vielen Flügel erfüllt ist. Das zweite Ziel des heutigen Tages ist die Südspitze von Sylt, die Hörnumer Odde. Die vorgelagerte Nehrung ist ebenfalls ein bedeutender Hochwasserrastplatz für Limikolen, die Südspitze der Insel selbst ein günstiger Platz für die Beobachtung des Vogelzugs.
Donnerstag, 26.8.: Fahrt nach Helgoland, mit der Fähre Sylt – Helgoland; je nach Zeitpunkt der Fährenfahrt noch Beobachten auf Sylt (Besuch einer Vogelkoje) oder auf Helgoland. Während der Überfahrt besteht (in Abhängigkeit von der Witterung) die Möglichkeit, Hochseevögel wie Alken, Dreizehenmöwen, Sturmtaucher und Raubmöwen zu entdecken und Zugbeobachtungen z.B. von Singvögeln zu machen. Bei der Ankunft auf Helgoland gilt „die Vogelsuche lohnt an jedem Ort“ - daher mustern wir die Kormorane und Möwen auf den Hafenmolen nach einzelnen Krähenscharben und versuchen uns in der Altersbestimmung von Großmöwen. Wie viele von den 427 bislang auf Helgoland nachgewiesenen Arten wir beobachten können, wird spannend!
Freitag, 27.8.: Heute besuchen wir den Fanggarten der Vogelwarte Helgoland, wo seit 1909 ganzjährig wissenschaftliche Vogelberingung durchgeführt wird. Jährlich wird hier eine große Anzahl Vögel gefangen, unter ihnen natürlich so manche Rarität. Eine Wanderung auf der Hauptinsel (bei der wir 62 Höhenmeter überwinden!) führt uns ins Oberland, wo wir entlang der Klippen („Lange Anna“) von den Felsbrütern noch Basstölpel (2008: 306 Bp.) und Eissturmvögel (2008: 89 Bp.) sowie späte Dreizehenmöwen (2008: 6995 Bp.) am Brutplatz beobachten. Weiter geht es hinunter zum Südhafen, wo neben den häufigen Durchzüglern auch regelmäßig Seltenheiten entdeckt werden. Auf der gesamten Insel wurden zwischen 26.-28.8.  in den vergangenen Jahren u.a. Grün- und Wanderlaubsänger, Weidenammer, Gelbschnabel- und Schwarzschnabelsturmtaucher, Mornell, Seggenrohrsänger und Schwalbenmöwe registriert.
Samstag, 28.8.: Vormittags geht es per Boot zur östlich vorgelagerten, 60 ha großen Düne, wo wir gleich beim Anleger von den zahlreichen Seehunden und Kegelrobben empfangen werden. Beobachtungsmöglichkeiten bieten sich entlang des Strandes, in den Dünen und an den beiden kleinen Süßgewässern (Enten, Rallen, Singvögel). Nach der Rückfahrt zur Hauptinsel freie Beobachtungsmöglichkeiten; am Nachmittag Abfahrt mit der Fähre nach Cuxhaven, um 18.30 Uhr holt der Bus die Gruppe ab, Weiterfahrt nach Hamburg.
Sonntag, 29.8.: Transfers zum Flughafen Hamburg – Rückflug nach Wien (09.35 – 11.00 Uhr) oder München

Irland im September: Limikolen und Seevögel auf der grünen Insel
Klassische Vogelreise, 13. - 20. September 2010

Irland ist wegen seiner wunderbaren Landschaft und, nicht zuletzt auch, wegen seines dunklen Bieres immer schon ein beliebtes Reiseziel gewesen. Trotz der Nähe zum „vogelverrückten“ Großbritannien, wurde Irland als ornithologisches Reiseziel bisher aber eher vernachlässigt. Dabei hat die Insel, gerade im Herbst, auf diesem Gebiet einiges zu bieten. Abgesehen von der beeindruckenden Landschaft, die im September durch den Golfstrom noch bei angenehmen Temperaturen und oft in schönstem Licht genossen werden kann, bietet Irland dem Vogelbeobachter vor allem die Möglichkeit, sich eingehend mit zwei Vogelgruppen zu beschäftigen. Zum einen sind es die Seevögel, die im Herbst in großer Zahl an den berühmten „Bridges of Ross“ vorbeiziehen, darunter Schwarzschnabelsturmtaucher, Wellenläufer, Sturmschwalbe und alle vier Raubmöwenarten. Aber schon die häufigeren Arten wie Basstölpel und Eissturmvogel machen einen Besuch lohnenswert. Zum anderen hat man in Irland die Gelegenheit, sich ausgiebig mit der Bestimmung von Watvögeln zu beschäftigen. Um die 20 Limikolenarten werden im Herbst regelmäßig beobachtet. Zusätzlich ist bei einer einwöchigen Reise die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, den einen oder anderen amerikanischen Ausnahmegast zu entdecken. Arten wie Grasläufer, Weißbürzelstrandläufer oder Kleiner Gelbschenkel werden schon fast alljährlich nachgewiesen. Neben diesen beiden Artengruppen werden wir uns aber auch noch Spezialitäten wie Alpenkrähe, Strandpieper und Merlin widmen, und wir haben gute Chancen, mit Rosenseeschwalbe einen der seltensten europäischen Brutvögel zu beobachten. Die Wahrscheinlichkeit seltene Ausnahmegäste zu sehen, ist im Herbst in Irland höher als anderswo, dennoch hängt das Auftreten von amerikanischen Limikolen und seltenen Seevögeln sehr stark von den Witterungsverhältnissen ab. Deshalb lässt sich natürlich auch nicht im Vorhinein sagen, was uns an Raritäten erwartet. Was man aber mit Sicherheit sagen kann, ist, dass wir eine Woche lang in einer der schönsten Landschaften Europas beobachten werden, und uns ausgiebig den interessantesten Gebieten Irlands widmen können.

Reiseleitung:
Aaron Ofner und Eric Dempsey (Eric Dempsey ist einer der bekanntesten ornithologischen Reiseleiter Irlands. Er hat mehr als 30 Jahre Erfahrung und ist u.a. Autor des hervorragenden Siteguides „Where To Find Birds In Ireland“ sowie Betreiber der Irish Birdline, der Raritätenhotline für Irland. Außerdem ist er Teil des Teams einer wöchentlichen Radioshow und ein gefragter Vortragender im In- und Ausland.)

Reisepreis:
EUR 1.290,-- pro Person (bei 18 zahlenden Teilnehmern),
EUR 1.380,-- pro Person (bei mind. 15 zahlenden Teilnehmern),
EUR 1.470,-- pro Person (bei mind. 13 zahlenden Teilnehmern)
EZ-Zuschlag: EUR 195,--
Flüge ab/bis Wien oder München

Teilnehmerzahl:
max. 18

Inkludierte Leistungen:
*
Linienflug mit Aer Lingus von Wien oder München nach Dublin und retour
* Rundreise mit einem irischen Reisebus (bis 15 Pers. im 20-Sitzer-Bus, darüber im 30-Sitzer-Bus)
* 7 Übernachtungen in guten ***Hotels (irische Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
* Halbpension mit irischem Frühstück
* 1 Polyglott on tour 'Irland' pro Zimmer
* ornithologische Reiseleitung durch Aaron Ofner und Eric Dempsey
* Flug bezogene Taxen (derzeit EUR 109,--)

Gültiger Reisepass erforderlich.


Ausrüstung:
Festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, evtl. Rucksack oder Tasche für die Wanderungen, Feldstecher, Fernrohr, falls vorhanden!

Geplanter Reiseablauf
(Abweichungen des Reiseablaufs aus klimatischen und ornithologischen Gründen möglich):
Montag, 13. September: Flug Wien – Dublin (11.05 – 13.10 Uhr) oder Abflug ab München. Nach Ankunft in Dublin geht es in rascher Fahrt durch das Landesinnere von Dublin an die Westküste von Clare nach Kilkee. Nach dem Bezug unseres Hotels machen wir einen ersten Besuch am berühmten Seawatching Hotspot „Bridges of Ross“. Wir werden diesen Punkt bei unserem Aufenthalt noch mehrmals aufsuchen, da wir hier bereits mit Spezialitäten wie Wellenläufer, Sturmschwalbe und diversen Raubmöwen rechnen können.
Dienstag, 14. September: Heute werden wir uns der gesamten Region Loop Head widmen. Am Morgen und am Abend steht wieder Meeresvogelbeobachtung am Programm. Dazwischen werden wir in der beeindruckenden Landschaft nach Arten wie Alpenkrähe, Strandpieper und Merlin suchen.
Mittwoch, 15. September: Den Morgen widmen wir noch einmal den Seevögeln, wo wir Basstölpel, Eissturmvögel und diverse Möwenarten beobachten werden, während wir nach selteneren Gästen wie Großer Sturmtaucher, Schwalbenmöwe oder Wellenläufer Ausschau halten. Anschließend machen wir uns auf den Weg nach Süden ins County Cork. Dort verlagert sich unser Schwerpunkt nun zu den Limikolen. Neben großen Zahlen von häufigen Arten wie Goldregenpfeifer, Alpenstrandläufer sowie Ufer- und Pfuhlschnepfe werden an den berühmten Beobachtungsplätzen wie Ballycotton oder Rosscarbery alljährlich auch amerikanische Limikolenarten entdeckt. Graubrust-, Weißbürzel- und Bairdstrandläufer sind hier regelmäßig anzutreffen und etwas seltener auch Großer Schlammläufer und Kleiner Gelbschenkel.
Donnerstag, 16. September: Je nach Witterung und Birdline Ireland Information werden wir uns heute ausgiebig der Limikolenbeobachtung widmen. Wir werden uns Zeit nehmen, die häufigeren Arten genau zu studieren und hoffen auch, die eine oder andere Rarität zu finden. Wir haben hier Gelegenheit, Arten die bei uns nur selten oder gar nicht anzutreffen sind, wie Pfuhlschnepfe, Knutt und Meerstrandläufer, eingehend zu beobachten.
Freitag, 17. September: Auch heute werden wir wieder Limikolen studieren, haben aber an der Küste bei Galley Head auch wieder Chancen auf Seevögel. Am Nachmittag werden wir in Richtung Osten ins County Wexford fahren.
Samstag, 18. September: Wexford ist ein weiterer Hotspot für amerikanische Ausnahmeerscheinungen und wir werden bei Lady’s Island u.a. die Enten genauer unter die Lupe nehmen. Ein besonderes Highlight wird der Besuch eines Seeschwalbenschlafplatzes an der Küste sein. Hier können wir neben Brand-, Fluss- und Küstenseeschwalben mit einiger Wahrscheinlichkeit auch die seltene Rosenseeschwalbe finden.
Sonntag, 19. September: Mit Tacumshin werden wir uns an unserem letzten Tag nochmals einem ausgezeichneten Limikolengebiet widmen, wo wir unsere im Laufe der Woche erworbenen Kenntnisse ein letztes Mal testen werden. Hier wurden vor einigen Jahren einmal 5 amerikanische Limikolenarten an einem Tag entdeckt! Es bleibt also bis zuletzt spannend. An der Küste haben wir ebenfalls noch Chancen auf Trottellumme und Gryllteiste. Am Abend fahren wir schweren Herzens nach Dublin zurück.
Montag, 20. September: Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen Dublin - Flug Dublin – Wien (07.00 – 10.50 Uhr) bzw. nach München.


Zweites Halbjahr 2010:
Im zweiten Halbjahr sind noch folgende Reisen geplant:
Niederlande im Oktober.
Galapagos-Inseln im November.
Die detaillierte Ausschreibung erfolgt im März.



Buchung:

Bitte senden sie dieses Formular ausgefüllt an:

Kneissl Touristik, Linzerstraße 4-6, 4650 Lambach
Fax: 07245-22422
E-mail: zentrale@kneissltouristik.at
(Tel.: 07245-20700 DW 6641 Fr. Kröger und 6640 Fr. Mühlleitner).

Ornithologische Auskünfte:
BirdLife Österreich, Tel. 01 523 46 51