Vogelzug hat begonnen

Der herbstliche Vogelzug ist voll im Gange! Zu den Vogelarten, die ihr mitteleuropäisches Brutgebiet am frühesten verlassen, gehört der Weißstorch. Bereits Mitte August ziehen hierzulande die ersten Störche ab und im Laufe des Monats machen es ihnen die meisten Brutvögel nach und ziehen in Richtung Süden. Bis Mitte September können noch verbreitet Störche auf dem Durchzug beobachtet werden.

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Zugvögel beobachten

Der Zug der Vögel in den Süden ist wohl eines der eindrucksvollsten Erlebnisse für Vogelfans! Deshalb steht das Wochenende von 5./6. Oktober 2019 ganz im Zeichen der Zugvögel: Europaweit finden an diesem Wochenende im Rahmen des 26. European Birdwatch spannende Exkursionen zu Vogelzug-Hotspots statt. Gemeinsam mit unseren Ornithologen werden die durchziehenden Vögel bestimmt und gezählt. Seien Sie dabei! 

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Rekordjahr für Kaiseradler

Die Brutsaison war für den weltweit bedrohten Kaiseradler dieses Jahr besonders erfolgreich: Sensationelle 22 Kaiseradler-Brutpaare brüteten dieses Frühjahr in Österreich. BirdLife setzt sich mit einer Reihe von Partnern im Rahmen des PannonEagle Projekts für den grenzübergreifenden Schutz des Kaiseradlers im Pannonischen Raum ein. Denn: Haupttodesursache in Europa ist die illegale Verfolgung durch den Menschen.

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Fazit: Kärntner Greifvogelcamp

Von 18.- 31. August fand das 13. Carinthian Raptor Migration Camp  statt. Insgesamt wurden innerhalb der 14 Tage 5.669 ziehende Wespenbussarde beobachtet! Das stellt das drittbeste Gesamtergebnis der Campgeschichte dar - ein toller Erfolg! Das Kärntner Greifvogelcamp ist jedes Jahr ein Fixpunkt im Kalender aller Greifvogelfreunde! Durch die Beobachtung und Zählung wird ein wichtiger Beitrag für den Vogelschutz geleistet. 

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Vogelkrankheit bei Grünfinken

Im Sommer kommt es immer wieder zu Grünfinken-Sterben. Grund ist die Krankheit Trichomoniasis, die sich hauptsächlich über Futterstellen und Vogeltränken verbreitet. Es ist deshalb ratsam Futterstellen nicht unbeaufsichtigt zu lassen und regelmäßig zu kontrollieren. Sollten kranke oder gar tote Vögel beobachtet werden, muss die Fütterung sofort eingestellt werden um weitere Ansteckungen zu verhindern.

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Vogelfreundlicher Garten 

Wer sich im Garten am vielstimmigen Konzert der heimischen Siedlungsvögel erfreuen möchte, sollte ihn möglichst naturnah gestalten: Heimischen Blumen, Stauden, Sträucher und Bäume bieten den gefiederten Freunden einen reich gedeckten Tisch. Unsere druckfrische 28-seitige Broschüre "Gefiederte Gäste im Hausgarten" liefert weitere, wertvolle Tipps und portraitiert die 29 wichtigsten Gartenvögel.

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Vogelsterben im Agrarland

Das Vogelsterben ist längst keine Utopie mehr, es ist Realität geworden: Die Abhängigkeit von der zunehmend industrialisierten Bewirtschaftung der offenen Kulturlandschaft wurde den meisten heimischen Feld- & Wiesenvögeln zum Verhängnis. Der „Farmland Bird Index für Österreich“ misst -42% des Feldvogel-Bestandes in den letzten 20 Jahren. Gezielte Vogelschutzprogramme lassen einen sanften Hoffnungsschimmer zu.   

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Hoffnungsträger Kiebitz

Unser Kiebitz Schutzprojekt in Oberösterreich zeigt im Kleinen, was im Großen möglich ist: Eine verbesserte Zusammenarbeit von Landwirten und Naturschützern kann gefährdeten Feld- und Wiesenvögel mit einfachen Maßnahmen retten. Durch das kleinflächige Aussparen von Kiebitz-Nestern werden wichtige „Rettungsinseln“ für diese gefährdeten Feldvögel geschaffen. 

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Illegale Greifvogelverfolgung 

Die Serie illegaler Greifvogelverfolgung reißt nicht ab. Jüngster Tatort: Frauenkirchen (Burgenland): Ein Seeadler, vier Mäusebussarde, zwei Rohrweihen und ein Kolkrabe sind tot; vier Köder, offensichtlich versetzt mit dem hochtoxischen Nervengift Carbofuran, wurden sichergestellt. Die Giftköder lagen frei auf offenem Feld, was dafür spricht, dass hier gezielt gegen Greifvögel vorgegangen wurde. 

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