Bald ausgeturtelt?

2/3 der heimischen Brutvögel ziehen im Herbst in den Süden, wie auch derzeit die gefährdete Turteltaube. Ihr österreichischer Brutbestand hat sich in den letzten 20 Jahren um rund zwei Dritteln reduziert, in anderen EU-Ländern sogar bis zu – 90%! Gründe dafür sind der massive Lebensraumverlust sowie die starke Bejagung im Mittelmeerraum während des Vogelzugs. Diese bringt gefährdete Vogelarten an den Rand der Ausrottung. 

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Gefahren des Vogelzuges  

Der Abzug der Vögel in die Winter-quartiere hat längst seinen Höhepunkt erreicht: Ein Naturschauspiel ohne Zweifel, wenn etwa 500 Millionen Vögel über Österreich ziehen - und gleichzeitig ein Kampf ums Überleben. Rund 2/3 der nach Süden ziehenden Vögel kommt nicht wieder. Der Mangel an sicheren und nahrungsreichen Rastplätzen oder auch die illegale Jagd im Mittelmeerraum machen den Vögeln zu schaffen. 

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Garten winterfit machen

Ob es Stieglitze und andere Finken sind, die sich an Samen von Stauden und Wildkräutern laben; Drosseln, die Hetscherln naschen oder Meisen, die überwinternde Insekten aus Pflanzenstängeln und Rindenritzen holen – auch im Herbst und Winter profitiert eine Vielzahl an Vogelarten von einer vogelfreundlichen Gartengestaltung. Erfahren Sie was es bei der Gartenpflege im Herbst zu beachten gibt.

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Start der Vogelfütterung

Sobald es frostig wird, der Boden gefroren ist oder die Landschaft vielleicht sogar schon in einer dicken Schneedecke eingehüllt ist, beginnt die harte Zeit für unsere Vögel. Die Nahrungssuche ist schließlich bei tiefen Temperaturen eine schwierige Aufgabe. Um die Nahrungssuche für unsere beliebten Gartenvögel zu erleichtern, empfiehlt es sich bereits im Oktober mit der winterlichen Vogelfütterung zu beginnen.

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Rekordjahr für Kaiseradler

Die Brutsaison war für den weltweit bedrohten Kaiseradler dieses Jahr besonders erfolgreich: Sensationelle 22 Kaiseradler-Brutpaare brüteten dieses Frühjahr in Österreich. BirdLife setzt sich mit einer Reihe von Partnern im Rahmen des PannonEagle Projekts für den grenzübergreifenden Schutz des Kaiseradlers im Pannonischen Raum ein. Denn: Haupttodesursache in Europa ist die illegale Verfolgung durch den Menschen.

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Vogelfreundlicher Garten 

Wer sich im Garten am vielstimmigen Konzert der heimischen Siedlungsvögel erfreuen möchte, sollte ihn möglichst naturnah gestalten: Heimischen Blumen, Stauden, Sträucher und Bäume bieten den gefiederten Freunden einen reich gedeckten Tisch. Unsere druckfrische 28-seitige Broschüre "Gefiederte Gäste im Hausgarten" liefert weitere, wertvolle Tipps und portraitiert die 29 wichtigsten Gartenvögel.

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Vogelsterben im Agrarland

Das Vogelsterben ist längst keine Utopie mehr, es ist Realität geworden: Die Abhängigkeit von der zunehmend industrialisierten Bewirtschaftung der offenen Kulturlandschaft wurde den meisten heimischen Feld- & Wiesenvögeln zum Verhängnis. Der „Farmland Bird Index für Österreich“ misst -42% des Feldvogel-Bestandes in den letzten 20 Jahren. Gezielte Vogelschutzprogramme lassen einen sanften Hoffnungsschimmer zu.   

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Hoffnungsträger Kiebitz

Unser Kiebitz Schutzprojekt in Oberösterreich zeigt im Kleinen, was im Großen möglich ist: Eine verbesserte Zusammenarbeit von Landwirten und Naturschützern kann gefährdeten Feld- und Wiesenvögel mit einfachen Maßnahmen retten. Durch das kleinflächige Aussparen von Kiebitz-Nestern werden wichtige „Rettungsinseln“ für diese gefährdeten Feldvögel geschaffen. 

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Illegale Greifvogelverfolgung 

Die Serie illegaler Greifvogelverfolgung reißt nicht ab. Jüngster Tatort: Frauenkirchen (Burgenland): Ein Seeadler, vier Mäusebussarde, zwei Rohrweihen und ein Kolkrabe sind tot; vier Köder, offensichtlich versetzt mit dem hochtoxischen Nervengift Carbofuran, wurden sichergestellt. Die Giftköder lagen frei auf offenem Feld, was dafür spricht, dass hier gezielt gegen Greifvögel vorgegangen wurde. 

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