Alpenbirkenzeisig

Acanthis cabaret

Alpenbirkenzeisig - Gesang

Georg Amann, XC642177. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/642177
  • Status

    Diese Einstufungen basieren auf der Artenliste der Avifaunistischen Kommission Österreich (Jänner 2024).

    Regelmäßiger Brutvogel

  • Bestandstrend

    Diese Daten beschreiben Langzeittrends und stammen aus dem Österreichischen Brutvogelatlas (2013-2018).

    Unbekannt

  • Rote Liste (AT)

    Diese Daten stammen aus der Roten Liste Österreich (2017).

    Nicht gefährdet

  • Bestandszahl

    Diese Daten stammen aus dem Österreichischen Brutvogelatlas (2013-2018).

    18.000 – 30.000 Brutpaare

  • Ampelliste

    Diese Daten stammen aus der von BirdLife Österreich erstellten Ampelliste (Liste der Vögel mit prioritärem Schutzbedarf).

  • Rote Liste (weltweit)

    Diese Daten stammen aus der Roten Liste der IUCN.

    Least concern (LC)

Wie erkenne ich einen Alpenbirkenzeisig?

Das Körpergefieder des Alpenbirkenzeisigs weist eine graue Grundfärbung mit dunklen Streifen auf, die dunklen Flügel sind durch zwei weißliche Binden gekennzeichnet. Männchen und Weibchen haben einen kleinen, spitz kegelförmigen Schnabel, ein schwarzes Kinn und eine rote Stirn; beim Männchen sind im Prachtkleid zusätzlich Kehle, Brust und Flanken rot gefärbt.

Wird häufig verwechselt mit

Der Alpenbirkenzeisig ist etwas kleiner und dunkler als der nah verwandte Taigabirkenzeisig. Der ebenfalls sehr ähnliche und noch hellere Polarbirkenzeisig ist als Ausnahmeerscheinung in Mitteleuropa nur extrem selten zu sehen.

Stimme

Am häufigsten gibt der Alpenbirkenzeisig einen metallisch klingenden „tschett-tschett-tschett“-Ruf von sich, gelegentlich auch ein leiseres „djüih“. Der Gesang vereint metallische „tschett“-Rufe mit „serrrrrrr“-Trillern.

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Lebensraum

Der Alpenbirkenzeisig gilt bei uns als regelmäßiger Brutvogel, der Taigabirkenzeisig, ein Brutvogel in Nordeuropa, Sibirien, Alaska und Kanada, tritt in Mitteleuropa als unregelmäßiger Gast auf. Sein Lebensraum sind lichte Nadelwälder bis in die Krummholzzone, Hochmoore mit Kiefern oder lichten Birken- und Erlenbeständen. Gelegentlich kommt der Alpenbirkenzeisig im Tiefland in Gärten, Friedhöfen und Parks mit Nadelbaum- und Birkengruppen vor.

Nahrung

Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Samen von Bäumen (z.B. Fichte, Kiefern, Lärche, Birke, Erle), Gräsern und Kräutern sowie aus kleinen Insekten und Insektenlarven.

Haben Sie das gewusst?

"Der Birkenzeisig wurde bis vor Kurzem in 3-5 Unterarten gegliedert. Die aktuelle österreichische Vogelartenliste unterscheidet zwischen dem Alpenbirkenzeisig (Acanthis cabaret) und dem Taigabirkenzeisig (Acanthis flammea)."

BirdLife Mitarbeiter Remo Probst.

Dr. Remo Probst

Fachbereich Naturschutz

Verhalten

Die gesellige Vogelart findet sich oft an Gruppenschlafplätzen ein und brütet gerne in kleinen Kolonien.

Verbreitung

Diese Verbreitungskarte stammt aus dem Österreichischen Brutvogelatlas 2013-2018 der 2024 im Verlag des Naturhistorischen Museums Wien erschienen ist.

Sehen Sie sich die Verbreitungskarte des Alpenbirkenzeisigs an.
©Diese Verbreitungskarte stammt aus dem Österreichischen Brutvogelatlas (2013-2018), der 2024 im Verlag des Naturhistorischen Museum Wiens erschienen ist.

Eigenschaften

Familie
Finken (Fringillidae)
Gattung
Acanthis
Zugverhalten
Standvogel und Kurzstreckenzieher, Teilzieher (je nach Nahrungsangebot)
Überwinterungsort
Dauervorkommen, Süd- und Westeuropa
Länge
12-14 cm
Spannweite
20-25 cm
Gewicht
10-14 g
Höchstalter EURING
12 Jahre
Brutort
Bäume und Sträucher
Jahresbruten
1-2
Gelegegröße
4-6 Eier
Brutdauer
14 Tage
Nestlingszeit
12-15 Tage

Publikationen

Österreichischer Brutvogelatlas

Die Publikation "Österreichischer Brutvogelatlas 2013–2018" stellt 235 Vogelarten vor, die von 2013 bis 2018 in Österreich brüteten sowie ehem. und mögliche Brutvögel. Aktuell ist er ausverkauft.